Der Park braucht Perspektive

Gespart werden muss überall bei der öffentlichen Hand, wie bei der Stadt Duisburg sind auch beim Land Nordrhein-Westfalen die Kassen mehr oder weniger leer. Kein Wunder, dass der Kämmerer in der Kommune und der Finanzminister im Kabinett das wenige Geld nur noch herausrücken, wenn es dafür eine gute Begründung gibt, und in der Folge Dezernenten oder Minister immer knauseriger werden. Gleichwohl ist Sparen nicht oberstes Ziel politischen Handelns, sondern Gestalten. Dazu gehören Investitionen. Auch solche, die sich nicht sofort in barer Münze auszahlen. Sondern zum Beispiel in Umweltschutz. In Standortsicherung. In Infrastruktur. Oder eben auch, wie beim Landschaftspark, in Lebensqualität, ein unbezahlbares Gut. Dies zu sichern, ist aus Duisburger Sicht unverzichtbar. Der Park ist ein Stück Duisburg geworden, die hohe Zahl der täglichen Besucher beweist es.

Und der Park ist auch ein Wahrzeichen für Duisburg geworden, gut erhaltene Industrieromantik plus gepflegtes Grün zieht Touristen aus Nah und Fern an. Und Firmen und Veranstalter. Die aber wollen wissen, ob der Park so attraktiv bleibt, wie er ist. Die Sicherheit sollten sie zügig bekommen.