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Der Oscar-Favorit tüftelt als Superhirn

22.01.2015 | 00:12 Uhr

In der erfolgreichen TV-Serie „Sherlock“ begeisterte er als schnöselig-geniale Spürnase, im letzten „Star Trek“-Film glänzte er als hinterlistiger Weltraum-Bösewicht und in der „Hobbit“-Trilogie lieh er dem Drachen Smaug seine markant-tiefe Stimme: Benedict Cumberbatch. Der Brite steht vor dem letzten Schritt zu Starruhm und Weltkarriere. Diesen könnte er nun mit seinem neuesten Film machen, der ab heute auch im Filmforum am Dellplatz gezeigt wird.

Der Code-Knacker

Mit Hilfe der Enigma-Maschine gelang es der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, ihre Botschaften derart zu verschlüsseln, dass die Alliierten sich die Zähne daran ausbissen, den Code zu knacken. Erst der vom britischen Geheimdienst engagierte Super-Mathematiker Alan Turing schafft trotz seiner Arroganz mit Hilfe unkonventioneller Methoden die entscheidenden Fortschritte. Cumberbatch spielt in „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ das Superhirn mit menschlichen Defiziten derart brillant, dass er als Favorit ins Rennen um den Oscar 2015 als „Bester Hauptdarsteller“ geht. An seiner Seite spielt mit Keira Knightley ein weiterer Publikumsliebling. Im Filmforum: Do.-So. 21 Uhr, Mo.-Mi. 18.30 Uhr, Sa. und Mi. auch 16 Uhr.

Der Weltformel-Suchende

Bereits zwei Oscars hat Christoph Waltz in der heimischen Vitrine stehen – zweimal für Rollen in Tarantino-Filmen („Inglourious Basterds“, „Django Unchained“). Nun arbeitete er mit einer weiteren Regie-Legende zusammen: Terry Gilliam gilt dank Werken wie „12 Monkeys“, „Time Bandits“ oder „Brazil“ als Großmeister der düsteren Zukunftsvision. Ähnlich ist auch „The Zero Theorem“ angelegt: Hier spielt Waltz ein Computergenie, das auf der Suche nach einer Formel ist, die die Welt erklärt. Science-Fiction von seiner grotesken und dystopischen Seite. Im Filmforum: Fr.-So. und Di. 20.30 Uhr.

Zwei Reihen

Im Rahmen seiner Reihe „20 Jahre Arthaus“ zeigt das Filmforum Jim Jarmuschs Taxifahrten-Klassiker „Night On Earth“ (heute und Mo., je 20.30 Uhr). Und in der Reihe „La cinéma en francais“ ist zweimal die französische Originalfassung des Nummer-1-Filmhits „Monsieur Claude und seine Töchter“ zu sehen (Mo. 18, Mi. 20.30 Uhr). Am Montag gibt’s eine Einführung von Wolfgang Schwarzer (Deutsch-Französische Gesellschaft).

Thomas Richter

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