Der Kampf um die Fachkräfte beginnt
04.10.2012 | 18:49 Uhr 2012-10-04T18:49:00+0200
Duisburg. Der demografische Wandel wird sich der Region Duisburg-Niederrhein größer vollziehen als bisher angenommen. Nach Angaben der Agentur für Arbeit gehe man nunmehr davon aus, dass hier im Jahr 2030 rund 43 500 Menschen im erwerbsfähigen Alter weniger leben werden als heute.
Bei den Akteuren des Arbeitsmarktes klingeln deshalb die Alarmglocken, denn es wird sich ein Konkurrenzkampf um Fachkräfte und geeigneten Nachwuchs entwickeln. Die seit 2009 existierende „Konzerte Aktion“ von Arbeitsagentur, Handel, Handwerk, IHK, Unternehmerverband, Politik, Wirtschaftsförderung, Jobcenter und Gewerkschaft wurde deshalb aktiv und initiierte drei neue Projekte, um gegenzusteuern.
Mit einem gemeinsamen Internet-Portal unter der Adresse „FachkraeftefuerDuisburg“ informiert die Konzertierte Aktion ab sofort über alle Aktivitäten, die bereits eingestielt wurden und noch werden. Außerdem verlinkt sie zu den entsprechenden Internet-Angeboten der beteiligten Verbände und Institutionen. In einem weiteren Schritt sollen über die Internet-Plattform auch direkte Kontakte zu Ansprechpartnern ermöglicht werden, wie Jens Stuhldreier von der Regionalagentur Niederrhein erklärte, der federführend das neue Internetportal betreut. „Zur Zeit ist es noch ein reines Info-Portal.“
Die Weichen jetzt stellen
Ulrich Käser, Leiter der Duisburger Agentur für Arbeit: „Die Sicherung des Fachkräfte-Marktes ist ein Thema, das uns schneller einholt als uns lieb ist. Wir müssen daher jetzt die Weichen stellen. Die Konkurrenz wird gerade im Ruhrgebiet groß sein.“
Zwei konkrete Projekte werden außerdem umgesetzt, um mehr Jugendliche für eine duale Ausbildung und damit für weine Lehre zu interessieren. Sie richten sich an die „Fachkräfte von Morgen“: So sollen ab 2013 Ausbildungsbörsen in Schulen und schulnahen Einrichtungen veranstaltet werden. Im Visier hat die Konzertierte Aktion dabei vor allem Schüler mit Migrationshintergrund und deren Eltern, denen oftmals die Strukturen in der Ausbildung nicht klar seien. Ebenfalls ein neues Projekt: „Voneinander lernen – Ausbildungspaten in Duisburg“.
Petra Hoffmann (Agentur für Arbeit): „Wir suchen nach Paten, die im Berufsleben stehen und ein oder zwei Jugendliche über zwei Jahre bei ihrem Eintritt ins Berufsleben betreuen.“ Sie sollen die jungen Leute beraten und ihnen bei Fragen oder Problemen helfen. „Vielleicht auch mal im Betrieb vermitteln.“ Nicht unwichtig: Der Wissenstransfer von der älteren auf die nachwachsende Fachkräfte generation in den einzelnen Berufen.

06:09
Niedrigrente? Weil die Generation FRÜHRENTE in den 80ern es nicht erwarten konnte in den Sack zu hauen?
Ich bedanke mich dafür das ich später Sozialhilfe bekomme.Die Kassen sind wegen solchen Spielchen doch auch leer.Dann kommen noch die mit dem Deutschen Schäferhund die nach 50 Jahren mal nach Deutschland kamen in Scharen und hier zufällig Rente beziehen wollten.Anderes Thema.
Fachkräfte Mangel? In Deutschland?
Mal unter uns: Ich war lange lange ohne Arbeit.Trotz sehr gutem Zeugnis und sehr gutem Facharbeiterzeugnis.
Zeitarbeit,dubiose Arbeitgeber etc pp
Arbeitsamt? LACH,die haben mir Stellen rausgebeben die unter dem Thema Fragwürdig geführt wurden.Vor allem die Damen bewegten sich in den Büro wie auf Valium.Dort habe ich die Demokratie,die fehlt bekanntlich seit den 80ern,zu spüren bekommen.Bist du unten,dann treten wir dich! Ergo,heute habe ich einen Job.Heute trete ich nach denen die nach mir getreten haben!Deutschland? Es wird Zeit das eine RAF gebildet wird!!
19:59
Dieser Bericht erzeugt bei der Generation der Arbeitnehmer, die seit den 80er Jahren aus Altersgründen aussortiert wurden und deshalb nun Niedrigrenten beziehen müssen, ziemliche Bitterkeit. Nun werden sie wieder gebraucht, nachdem man sie lange jahre nicht brauchte. Wenn sie das enge und profitorientierte Denken der Unternehmer hätten, würden sie sich nun nicht angesprochen fühlen, doch glaube ich, dass sie sehr viel weitsichtiger und weniger egozentriert sind und mitmachen. Das wissen der alten Kämpen ist extrem wichtig und unverzichtbar, und sie können vielleicht eine späte Genugtuung erhalten durch die Situation, die den Klugen unter ihnen eh schon klar war.
Daneben sollte die Industrie inzwischen begriffen haben, dass ihre Sparmassnahmen durch Verzicht auf Ausbildung wenig zielführend sind und waren. Ja, man hat Geld eingespart, doch um welchen Preis?
19:29
Wer will auch in Duisburg leben und Arbeiten .
Leider geht nicht hervor woher sie kommen.Deßwegen eine pauschale Aussage:Einfach mal die ****** halten wenn man keine Ahnung hat.
In Duisburg arbeiten ... Naja, jeder Mensch ist käuflich, kommt auf das Angebot an!
Aber in Duisburg leben?! Näh!!!