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Delfinschützer verklagen Duisburger Zoo

03.11.2011 | 18:09 Uhr
Delfinschützer verklagen Duisburger Zoo
Die Haltung von Großen Tümmlern im Delfinarium des Duisburger Zoos ist seit Jahren Streitobjekt zwischen Jürgen Ortmüller vom Wal- und Delfinschutzforum und dem Tierpark. Foto: Timur Emek/dapd

Duisburg.   Tierschützer wollen jetzt mit juristischen Mitteln gegen die Delfin-Haltung im Duisburger Zoo vorgehen. Zwei Organisationen haben nun eine Klage gegen die Stadt und den Tierpark eingereicht, um Einblick in Unterlagen zur Haltung der Großen Tümmler zu bekommen. Den Duisburger Zoo titulieren sie als den „wahrscheinlich größen Delfinfriedhof Europas“.

Er hat es angedroht . Er hat es wahrgemacht. Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus Hagen, hat jetzt gegen die Stadt Duisburg mit ihrem Zoo Klage beim Verwaltungsgericht in Düsseldorf eingereicht. Dies bestätigten ein Sprecher der Stadt und Dr. Jochen Reiter, wissenschaftlicher Leiter des Zoo Duisburg, auf Anfrage der NRZ.

Ortmüller, der bereits seit 2009 einen regen Schriftwechsel mit der Stadt führt, verlangt auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes (UIG) lückenlose Einsicht in die Unterlagen des Tierparks am Kaiserberg in Bezug auf die Haltungsbedingungen der Großen Tümmler im Delfinarium. Diese Akteneinsicht sei ihm bislang von der Stadt verweigert worden, behauptet Ortmüller, „mit der Begründung, dass keine entsprechenden Unterlagen vorlägen und dass es sich nicht um auskunftspflichtige Umweltinformationen handele.“

Rückenwind aus München

Rückenwind für die Klage gibt Ortmüller, der von Beruf Steuerberater ist, die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes München. Das hatte letztinstanzlich der internationalen Organisation „Whale and Dolphin Conservation Society“ Recht gegeben, die detaillierte Einsicht in die Unterlagen des Nürnberger Zoos verlangt hatte, weil sie von unabhängigen Wissenschaftlern auf dieser Grundlage untersuchen lassen wolle, ob die hohe Todesrate beim Tümmlernachwuchs in Nürnberg auf die Haltungsbedingungen zurückzuführen sei.

Ähnlich gelagert ist Ortmüllers Motiv. Er wirft dem Zoo Duisburg, namentlich dessen Direktor Achim Winkler, vor, „auf Teufel komm raus“ Delfine zu züchten, „bisher allerdings weitgehend vergeblich“ , um sie für Show-Zwecke zu missbrauchen. Zudem mutmaßt er, dass im Duisburger Delfinarium bislang mehr als 60 Meeressäuger verstorben seien, weit mehr also, als die amtlich registrierte Zahl von 15 Tieren in den vergangenen 20 Jahren. Ortmüller: „Duisburg ist wahrscheinlich der größte Delfinfriedhof Europas.“ Nachdem der Zoo unlängst die Geburt von drei gesunden Jungtieren vermeldet hat, vermutet Ortmüller nun, dass der Tierpark hier mit künstlicher Befruchtung bei den ersehnten Zuchterfolgen nachgeholfen hat.

Zoo Duisburg hat sich selbst nichts vorzuwerfen

„Herr Ortmüller verschweigt, dass er bereits diverse Unterlagen von uns bekommen hat“, sagt Stadtsprecher Peter Hilbrands. Alles Unterlagen, deren Weitergabe nicht gegen den Datenschutz verstoße. Dies aber reiche dem Mann aus Hagen nicht. Ob die von ihm darüberhinaus verlangten Akten überhaupt weitergegeben werden könnten, müsse das Greicht wohl klären, so Hilbrands. „Wir werden die Argumente im laufenden Verfahren austauschen.“ Im übrigen habe das Umweltamt, dass den Arten- und den Tierschutz im Zoo Duisburg kontrolliere, bisher nichts zu beanstanden gehabt. Hilbrands: „Ein Einschreiten war bisher nicht notwendig.“

Delfinfamilie vereint

Auch Jochen Reiter sagt, dass der Zoo den Behörden immer Auskunft gegeben habe. „Wir werden jetzt ganz genau die Klageschrift studieren.“ Das Problem sei, dass Ortmüller Zugang bis ins kleinste Detail haben will, Haltungsdaten, Flächenangaben, Analyseergebnisse der Wasserqualität, Daten der einzelnen Delfine und, und, und. „Das sind schon wirre Vorstellungen, die der Mann hat“, sagt Reiter. Das sähe man auch daran, was er gegen den Zoo ins Feld führt. „Erst überschüttet er uns mit Häme, dass uns die Nachzucht von Delfinen nicht gelingt, weil wir zu blöd sind. Und jetzt wirft er uns vor, wir würden unkontrolliert Delfine züchten und das auch noch mit künstlicher Befruchtung. Das ist schon unlauter, was Ortmüller macht.“ Dass Ortmüller nun den Klageweg beschritten hat, ficht Reiter nicht an: „Uns macht das keine Angst. Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“

Ulla Saal

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Kommentare
04.11.2011
23:14
Frag doch ma einer die Kinder
von DieWalsumerinDeern | #26

Wat haben die Tierschützer eigentlich? Haben die keine reguläre Arbeit??? Was zum Geier soll das denn? Die Kinder sind begeistert von der Show und die Tiere leben doch. Mann mann mann, jetzt haben die sich genug ausgelassen über den Zajak und müssen uns den Zoo kaputt machen?

04.11.2011
16:20
Hier ein paar Daten und eine Frage
von Mondschatten | #25

Mal einige Worte konkret zu dem, was in dem Artikel gesagt wird.

Vorab, ich verfolge die Duisburger Delphinhaltung seit 1995, also seit der Eröffnung des Neuen Delphinariums, intensiv durch Beobachtung VOR ORT und habe auch zur Vergangenheit Recherchen angestellt, in alten Zooführern, Jubiläumsfestschriften, Duisburger Jahrbüchern, weiteren Publikationen zur Stadtgeschichte, ergänzt durch Hinzuziehung des Marine Mammal Inventory Reports MMIR, der 2009 als Bestandaufnahme für die europaweit koordinierte Zucht des Atlantische Großen Tümmlers Tursiops truncatus truncatus erstellt wurde und auf www.ceta-base.com als pdf einsehbar ist, und weiterer auf dieser und auf www.cetacousin.bplaced.net zusammengetragener Informationen.

Die Informationen, die ich so zur Anzahl der in Duisburg gehaltenen Tiere zusammentragen konnte, ergibt SEIT 1965, also in 46 Jahren, die Zahl von insgesamt 40 TIEREN, einschließlich der heute lebenden 9 und der besagten misslungenen Nachzuchten von 2000-2006. Verstobene zähle ich also 31. Für Herrn Ortmüllers aktuelle Bilanz fehlen also nocht 29 Tiere, wobei er in einem Artikel von vor zwei Jahren noch von 50 sprach. Eine detaillierte Aufschlüsselung, welches Tier in der Frühzeit auf welches folgte, habe ich als Grafik vorliegen, die man hier leider nicht einbinden kann.

Der AKTUELLE BESTAND im Zoo Duisburg besteht aus 2 WILDFÄNGEN und 7 NACHTZUCHTEN:

- Ivo, 32, Importiert aus Mexiko in den Zoo Antwerpen, am 30.03.1999 nach Duisburg überführt.
- Pepina, 30, Importiert aus Kuba, zuerst im Phantasialand Brühl, dann im Hansapark Hassloch - oder umgekehrt, die Quellen wiedersprechen sich hier -, seit 1993 in Duisburg
- Delphi, *11.07.1992 in Duisburg, Tochter von Flapine und Playboy
- Daisy, *07.09.1996 in Duisburg, Tochter von Pepina und Playboy
- Dolly, *04.08.2007 in Duisburg, Tochter von Delphi und Ivo
- Donna, *17.09.2007 in Duisburg, Tochter von Pepina und Ivo
- Diego, *20.09.2011 in Duisburg, Sohn von Pepina und Ivo
- Dörte, *27.09.2011 in Duisburg, Tochter von Delphi und Ivo
- Darwin, *05.09.2011 in Duisburg, Sohn von Daisy und Ivo

Es haben also die in Duisburg geborenen Weibchen mitlerweile selbst schon Kälber zur Welt gebracht und ziehen sie auf. Herr Ortmüller bezeichnet die Zuchtbemühungen als "weitgehend vergeblich". Ob diese Eischätzung den aktuellen Status trifft, mag jeder für sich bewerten.


Und zum Schluss meine Frage zum Punkt KÜNSTLICHE:
Erstmals überleben alle drei Juntiere der drei zuchtfähigen Weibchen. Es wird künstliche Befruchtun gemutmaßt.
Die erfolglose Nachzucht ist ein Kernpunkt der Kritik. Herr Ortmüller spricht von Delphinzucht "auf Teufel kommt raus". D.h. es wurde bisher stets kritisiert, dass wiederholt Jungtiere zur Welt kamen und nicht überlebten.
Warum also jetzt künstliche Befruchtung? Künstliche Befruchtung wird eingesetzt, wenn Schwangerschaften ausbleiben. Ausbleiben von Trächtigkeit war bisher nicht der Fall, die Tiere wurden immer wieder trächtig, und genau das war es doch, was von den Tierschützern kritisiert wurde. Wie kommt es da zur Mutmaßung, es wäre eine künstliche Befruchtung vorgenommen worden?
Oder ist gemeint, dass künstliche Befruchtung herbeiführt, dass die Jungtiere in diesem Fall überlebt haben? Wie künstliche Bfruchtung dies bewirken soll, bitte ich darum, mir als veterinärmedizinischem Laien zu erklären. Und wenn dem so wäre, warum wurde das nicht schon bei den erfolgreich großgezogenen Jungtieren 2007 angekreidet?

1 Antwort
@ Mondschatten #25
von slides-only | #25-1

Mal 50, mal 60 Delfine, so genau nehmen das Ortmüller und Morlok nicht. Es geht ihnen ja auch nicht um die Delfine, es geht ihnen nur darum, im Rampenlicht zu stehen. Was, wenn sich bei Akteneinsicht herausstellt, dass sich beide geirrt haben? Das werden die doch niemals zugeben und dann eben auf andere Weise stänkern. Wer zahlt eigentlich die Gerichtskosten, wenn die beiden selbsternannten "Tierschützer" verlieren? Hoffentlich tut´s dann /(zumindest finanziell) richtig weh. Anders kann man den beiden doch nicht mehr Herr werden.

An der angesprochenen Grafik bin ich sehr interessiert. Slides-only in Google eingeben und Sie haben mich.

04.11.2011
12:26
satire oder ironie?
von Pase_Lacki | #24

Etwas anderes kann es ja bei den meisten Kommentaren wohl kaum sein. Da wird geschrieben, es ist gut, dass die Delfine komplett wider ihres Lebensraumes gehalten werden, bzw. es doch schön für die Tiere ist, wenn sie eine sinnvolle Lebensaufgabe haben (Menschen zu bespaßen). Dann werden noch Schoßhündchen zum Vergleich herangezogen. So dämlich können ja noch nicht mal die Leute hier bei derwesten.de sein, das muss einfach ironisch gemeint sein.

Das allerbeste ist aber wieder der Verweis in ferne Länder. Man sollte sich also als Tierschützer um die Greueltaten in anderen Ländern kümmern. Wieso? Man fängt doch erst einmal vor der eigenen Haustüre an zu kehren, oder etwa nicht. Angesehen davon finde ich, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, ob in Afrika arme Menschen aus der Not, dem Umwissen oder der Geldgier heraus in ihrem Land schlecht mit Tieren umgehen und diese abschlachten, oder aber ob man hier aus Spaß Verbrechen an Tieren begeht (Zirkus, Zoo etc.). Wahrscheinlich macht der Zoo auch den Tieren Spaß, die den ganzen Tag im Kreis laufen? Wird wohl.

Mit dem Finger auf andere zu zeigen scheint ja recht einfach zu sein. Mit welcher Arroganz meint eigentlich ein deutscher Sesselfurzer sich das Recht herauszunehmen, Menschen anderer Länder zu kritisieren, ihre einheimischen Tiere abzuschlachten, wenn hier bei jedem einzelnen neuen Wolf, der auftaucht Zeter und Mordio geschrieen wird. Von einem "Problembär" ganz zu schweigen. In den kritisierten Ländern gibt es wenigstens noch einheimische Raubtiere, während wir sie bei uns bereits komplett ausgerottet haben und alles daran setzen, eine Wiederansiedlung auf jeden Fall zu vermeiden.

Erbärmlich, wie manche sich aufspielen und meinen, Tiere wären nur dazu da, gegessen zu werden und andere Trottel zu bespaßen. Vielleicht könnte man von dieser Sichtweise auch schnell dazu gelangen, dass man meint, andere "exotische" Menschen müssten ähnlich behandelt werden (hatten wir ja bereits schon einmal):

http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/zickgraf-menschenzoos.htm

1 Antwort
Vor der eigenen Tür kehren
von Schneckle | #24-1

Was gibt es denn da vor der eigenen Tür zu kehren? Bei uns werden nun einmal Delfine nicht gequält wie zum Beispiel in Taiji/Japan. Sie nennen das ein Verbrechen, Tiere in Zoos zu halten? Irgendwie scheint Ihre Werteskala massiv verschoben zu sein ...
Das äußert sich auch darin, dass Sie hier die Leser und Schreiber als dämlich, Sesselfurzer und Trottel bezeichnen und sehr fragwürdige Vergleiche wagen.

04.11.2011
12:04
Geld regiert die Welt von b.scheuert | #22
von eiwoisserden | #23

da muss ich ihnen leider recht geben
wenn sie beruecksichtigen das von den verwerteten fischen in den fangflotten 42 % beifang ist und wieder " VERENDET " der natur zurück begeben wird haben sie gans recht wenn die zoos
auf diesem weg der unterhaltung
gelder fuer den erhalt von Arten einsammel

und die eigenen vorschlaege einmal zu beherzigen ist auch nicht schlecht

1 Antwort
???
von b.scheuert | #23-1

Ich verstehe nicht ganz, was Sie mir sagen wollen!? :-)

04.11.2011
10:50
Geld regiert die Welt
von b.scheuert | #22

Delfinarien weltweit sind je nach Größe wahre Goldgruben. Kennen Sie die Buchhaltung des Duisburger Zoos? Ich leider nicht. Rechnen Sie doch einfach mal drei Shows pro Tag mal Zuschauer mal Eintritt. Ist ein dicker Batzen. Auf "youtube" gibt es außerdem zu vielen Streithemen sehr interessante Berichte. Da sollte jeder mal gucken, bevor er als Außenstehender seine Meinung ohne Argumente zum Besten gibt.

04.11.2011
10:11
Fischfang
von AntonC | #21

Täglich sterben tausende Delphine in den Netzen der menschlichen Fischfangflotten. Wann bekämpfen die selbsternannten Delphinschützer endlich den Fischhandel,

04.11.2011
09:56
tierrechtler und konsorten
von oderfla | #20

stellen das tier immer und überall über den menschen.
dabei ist es doch für alle beteiligten einfach schön, dressierte tiere im zoo oder im zirkus betrachten zu können. So haben die tiere ein sinnvolle lebensaufgabe und v.a. kinder eine schöne unterhaltung.
und wenn hier so ein delfin irgendwann ausgedient hat, bzw. nicht mehr "kann" besteht doch gerade in großen zoos oder aquarien die möglichkeit, sie in den biologischen kreislauf zurückzuführen

1 Antwort
Oh,
von Kartoffelsupp | #20-1

mein Gott, Ich hoffe, das ist nur Satire, oder?

"So haben die tiere ein sinnvolle lebensaufgabe und v.a. kinder eine schöne unterhaltung. "

04.11.2011
08:59
Gäbe es Delfinschutzorganisationen ohne Definarien?
von kikimurks | #19

Wenn es nicht Delfinarien und Serien wie "Flipper" geben würde, wären die Menschen nicht so stark an Delfinen interessiert. Die Frage ist doch, wo der Delfinschutz und die Schützer heute wären ohne deren Lieblingsfeinde. Wie viele Delfine gäbe es heute noch in freier Wildbahn, wenn Zoos uns nicht die Tiere näher gebracht und unser Interesse geweckt hätten.

04.11.2011
07:29
Dem Beitrag von
von xyron | #18

iewoisserden kann man nur zustimmen. Wir sollten bei uns selbst anfangen, dann wäre auch für die Tiere einiges wesentlich einfacher.
Wenn ich aber diese ganzen "Tierschützer" immer höre, kriege ich das Grausen. Was manche unter Tierschutz verstehen ist zum Haare raufen. Man sollte mal ernsthaft darüber nachdenken, was man von sich gibt, wenn man die Schließung des Delfinariums fordert. Wo sollen denn die Tiere, die in Gefangenschaft geboren wurden, überhaupt hin? Soll man sie auswildern? Soll man sie vielleicht schlachten? Also: erst denken, dann handeln.
Der liebe Gott hat einen Fehler gemacht, er hat der Intelligenz Grenzen gesetzt aber nicth der Dummheit!!!!!

04.11.2011
07:17
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
von eiwoisserden | #17

es gibt eine menge zu tun
fangt da an etwas zu unternehmen was der arterhaltung und vielfalt wirklich hilft
kaempft fuer eine saubere umwelt im natuerlichen lebensraum der tiere
denn diese einrichtungensind warscheinlich jene welche in hundert jahren einzig und alleine das wissen und koennen haben fuer die arterhaltung sorgen zu koennen
wenn sie denn noch genuegend futterfische bekommen koennen
weil das bloedeste raubtier der welt
" DER MENSCH "
den natuerlichen lebensraum dieser arten zerstoert hat

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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