Das Tierheim stellte seine Arbeit vor

Tierfans aus Duisburg und Umgebung strömen bei sonnigem Wetter in das Tierheim in Neuenkamp. Grillgeruch liegt in der Luft und aus allen Ecken hört man: „Mama, können wir den mitnehmen? Bitte!“

Zum 13. Mal laden die Mitarbeiter des „Tierschutzzentrum Duisburg e.V..“ Besucher zum Tag der offenen Tür ein und beantworten jede Menge Fragen: Wie erkenne ich am besten Tierkrankheiten? Was für Arbeit leistet das Tierheim? Was passiert mit den Tieren, die hier abgegeben werden? Auch Birgit Walter ist mit ihrem Mann und ihren Kindern Max (9) und Neele (8) hier. Auf dem Schoß von Birgit Walter: Minu, ein Yorkshire. Minu ist etwa 3 Jahre alt, aber so genau kann man das nicht sagen. Das Tier wurde im Februar total verwahrlost am Toeppersee aufgefunden. Sie musste zunächst in die Tierklinik gebracht werden, wo sie genäht und wieder auf die Beine gebracht wurde. Die ganze Familie kümmert sich von nun an um den kleinen Yorkshire. Minu sei eben kein trauriger Einzelfall, sagt Birgit Walter. Deswegen sei die Arbeit des Tierheims so wichtig. Es sind etliche Katzen und Hunde im Tierheim, die ausgesetzt worden sind und die auf neue Besitzer warten. Der Star an diesem Tag scheint Kater Özil zu sein. Der flauschige und opulente Maine-Coon Mix. Özil scheint die Aufmerksamkeit um seine Person an diesem Tag nicht zu stören, der Kater liegt in der Sonne und scheint alles gelassen hinzunehmen. Wie man auf diesen Namen gekommen ist? „Ein Kollege scheint Fußball-Fan zu sein, aber genau weiß ich es auch nicht“, sagt Conny Lauzks. Sie arbeitet schon seit sechs Jahren ehrenamtlich im Tierheim und liebt es: „Ich bin den ganzen Tag von Katzen umgeben, was gibt es Schöneres?“. Sie hofft wie viele Mitarbeiter aber auch, dass die Tiere schnell wieder ein neues Zuhause finden.