Das neue Duisburg am Hauptbahnhof
23.02.2013 | 00:19 Uhr 2013-02-23T00:19:00+0100So viele Projekte - wer blickt da noch durch? Von wegen nur „Bahnhofsvorplatz“, die Zahl der geplanten und angekündigten Bauprojekte, alle angesiedelt am Hauptbahnhof, hat sich in den vergangenen Monaten Zug und Zug vergrößert. Es geht am Hauptbahnhof nicht mehr nur um die „Platte“, sondern es sind 11 Projekte im Spiel, von denen die meisten vor der „Platte“ fertig sein sollen. Die NRZ zählt sie einmal alle auf.
1. Das Intercity-Hotel:
Geplant, da wo heute noch die Fernbusse abfahren. Baubeginn: 2013, Fertigstellung 2014/15.
2. Die Firmenzentrale von Multi Development (Bauherr des
Forums und des Stadtfensters), plus Einzelhandel. Baubeginn 2013. Fertigstellung 2014/15.
3. Das neue Bahnhofsdach:
Bauherrin Deutsche Bahn, Beginn vermutlich 2017. Abschluss nicht absehbar.
4. Das Aurelis-Gelände:
Privater Investor plant Parkhäuser, Büros. Beginn: keine Angaben.
5. Der Bahnhofsvorplatz:
Bauherrin ist die Stadt Duisburg, Baubeginn 2014/15. Abschluss 2016?
6. Der ehemalige Mercator-Kreisel:
Kreisel ade, Kreuzung im Bau. Bauherren Landesbetrieb Straßen NRW und Stadt Duisburg.
7. Die neue Mercatorstraße:
Rückbau auf zwei Fahrspuren. Nummer 1 der Projekte, mit dem sofort begonnen werden muss. Danach folgen alle anderen.
8. Abdichtung Brücke über A 59
Saarstraße, Bauherr Landesbetrieb Straßen NRW. 2013/14
9. Neubau Busbahnhof:
Dauerhaft, an der Neudorfer Straße zwischen Parkhaus und U-bahn-Einstieg. Beginn: 2013/14.
10. Ausbau A 59, 6-streifig:
Im Umbau. Ende: 2015?
11. Provisorium Busbahnhof:
Beginnt der Hotelbau (Nr.1) zeitnah, müssen die Fernreisebusse provisorisch und sofort am Ostausgang des HBF (Autoparkplatz) untergebracht werden.

22:24
Das nennt man geplantes Vekehrschaos! Ein falsch parkendes Kurier-/Auslieferungsfahrzeug und schon ist der Rettungsplan der Feuerwehr für die Innenstadt südlich der Königstr. Makulatur! Ansonsten viel heiße Luft, wie immer!
16:37
Und dann ist der Bahnhof so zugebaut, daß die vor sich hin marodierende Rest der Platte auch nicht weiter auffällt. Aber wen kümmert schon die Ästhetik, wenn für ein paar erbärmliche Euros Investoren riesige Betonklötze vor dem Bahnhof setzen. Eben eine richtige Duisburger Lösung.