Spitzenkoch Dirk Brendel gespannt auf Duisburgs Leibgerichte

Dirk und Elisabeth Brendel in ihrem Lokal „Einfach Grill“ an der Wallstraße.
Dirk und Elisabeth Brendel in ihrem Lokal „Einfach Grill“ an der Wallstraße.
Foto: Fabian Strauch/Funke Foto Services
Dirk Brendel gehört bei der WAZ-Aktion „Das isst der Pott“ zur hiesigen Jury. Er liebt selbst die Revierküche und vor allem Hühnerfrikassee mit Reis.

Duisburg.. Die WAZ sucht Duisburgs „Leibgericht“ – und nicht nur das: Mit der Aktion „Das isst der Pott“ soll das Leib-und-Magen-Gericht des gesamten Reviers gekürt werden (wir berichteten). Dazu können sich weiterhin hiesige Hobbyköche mit einem Rezept bewerben. Es geht nicht um das große Drei-Gänge-Menü oder den Festtagsbraten, sondern um das Alltägliche, das frisch zubereitet daheim auf den Tisch kommt. Aus den Einsendungen werden zunächst zehn Gerichte ausgewählt – durch eine Jury, zu der unter anderem auch Duisburgs Spitzenkoch Dirk Brendel gehört.

Typische Revierküche

Wenn der 52-Jährige über typische Revierküche nachdenkt, dann fallen ihm aufgrund der Jahreszeit aktuell vor allem Stielmus, Wirsing oder Kohlrouladen ein. Als Duisburger Spezialität dürfe das Hochfelder Kotelett, panierter Schweinebauch, „schön mit dicken Bohnen“, so Brendel, nicht fehlen.

Er hat zwar festgestellt, dass Klassiker wie auch Möhrendurcheinander nach wie vor beliebt sind, „regional aber grundsätzlich nicht mehr so fettig wie früher, mit weniger Butter, Schmalz oder Sahne gekocht wird“. Auch bei ihm selbst kommt privat viel Gemüse auf den Tisch: Steckrüben, Wirsing, Kohlrabi oder auch Schwarzwurzeln, auch „Bergmannsspargel“ genannt. Am allerliebsten isst der Spitzenkoch aber Hühnerfrikassee mit Reis. „Dafür können Sie mich nachts wecken.“

Brendel ist als Jurymitglied im Rahmen der Aktion „Das isst der Pott“ schon sehr gespannt, mit welchen Rezepten sich die Duisburger bewerben. Er wählt die zehn Gerichte mit aus, die wir dann bei Ihnen, liebe Leser, zu Hause in Ihrer Küche gemeinsam kochen möchten. Wir bringen Schürze und Kochlöffel mit und einen Kochetat gibt es auch. Zu allen Kochterminen wird immer eine Reportagenseite in der WAZ erscheinen – mit Ihren Rezepten, Tipps und Geschichten. Für unser Online-Portal drehen wir dazu auch ein Video.

Leser entscheiden

Am Ende haben die WAZ-Leser und unsere sozialen Medien das Wort: Aus den zehn Duisburg-Gerichten wird der Favorit gewählt, der in die Revierausscheidung – das große Finale – mit den gekürten Koch-Rezepten aus elf anderen Revier-Städten geht.

Hier noch einige Tipps für Ihre aussichtsreiche Bewerbung:
Ihr Gericht sollte nicht zu aufwendig sein. Viel mehr als eine Stunde sollte es nicht dauern, bis das Gericht auf dem Tisch steht.
Was in Topf und Ofen kommt, sollte als Grundzutaten aus der Region stammen und leicht im Supermarkt oder auf dem Markt zu haben sein.
Wir suchen Alltagsgerichte für jeden Tag, die nicht sündhaft teuer sein sollten und kein Sternekoch-Niveau haben müssen.

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