Das Europaamt besteht seit 25 Jahren

1990war die Geburtsstunde der „Europaaktiven Stadt NRW“: Mit dem Beginn der Regionalisierung der EU-Strukturfonds wurde in Duisburg die Abteilung Europaangelegenheiten im damaligen Amt für Statistik, Wahlen und Stadtforschung eingerichtet. Duisburg war seinerzeit eine der ersten Kommunen Deutschlands, die ein solches Europa-Amt einrichtete. Das neue von Land und Stadt installierte Regionalsekretariat sollte ab 1992 den Prozess der Verteilung der EU-Fördergelder moderieren.

1993trat Duisburg der Euregio Rhein-Waal bei, dem Zweckverband der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Heute sind die niederländischen und deutschen Ballungsräume verkehrstechnisch und wirtschaftlich vernetzter denn je: Der Rhein-Ruhr-Ballungsraum bildet die logistische Drehscheibe für die Nordseehäfen Belgiens und der Niederlande.

1994übergab das Duisburger Europaamt mit dem Atlas der EU-Ballungsräume der EU-Kommission die erste flächendeckende Datenbank der Städte Europas, die noch als Grundlage zur Abgrenzung der EU-Regionen in Fördergebietskulissen dient.

1997wurde das Europaamt mit seinem Beitrag „Structural Chance“ vom damaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer beim UNO-Städtegipfel in Istanbul ausgezeichnet. Zum Konzept gehörten EU-geförderte Erfolgsprojekte wie der Duisburger Innenhafen.

2007wurde das Europe Direct-Informationszentrum mit dem Schwerpunkt auf Europapolitische Erwachsenenbildung in Duisburg eingerichtet.

2013war das Jahr, indem sich die Kooperation Duisburg/Nimwegen intensivierte. Seitdem finden grenzübergreifende Expertentreffen zu unterschiedlichsten Themen statt.