Commerzbank baut am Standort Duisburg 50 Stellen ab

Die Commerzbank baut in Duisburg bei einem internen Dienstleister 50 Stellen ab.
Die Commerzbank baut in Duisburg bei einem internen Dienstleister 50 Stellen ab.
Foto: Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool
Bis Ende 2017 wird die Commerzbank am Standort in der Duisburger City 50 Stellen streichen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.

Duisburg.. Bei der Commerzbank in Duisburg werden 50 Stellen abgebaut. Betroffen ist nicht das Geschäft mit den Kunden, sondern die Buchhaltung, nach Angaben des Unternehmens ein interner Dienstleister für die Großbank.

Die Arbeitsplätze, die einer umfassenden Umstrukturierung bei der Commerzbank zum Opfer fallen, befinden sich in zwei Bankgebäuden an der Königstraße in der Innenstadt. Den betroffenen Mitarbeiter sollen Arbeitsplätze an andere Stelle im Unternehmen angeboten werden. Auch seien mit der Arbeitnehmervertretung Sozialplan und Interessensausgleich vereinbart worden, teilte eine Sprecherin der Commerzbank mit.

Arbeit soll an Firmentochter ausgelagert werden, die keinen Banktarif hat

Der Abbau der Stellen soll bis Ende des Jahres 2017 erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen will man bei der Bankzentrale in Frankfurt/Main nicht ausschließen.

Zumindest ein Teil der – auch an anderen Standorten – abzubauenden Stellen, soll zu einer Unternehmenstochter der Commerzbank ausgelagert werden, die nicht an den Banktarif gebunden ist. Als deren Standort ist Halle in Sachsen-Anhalt im Gespräch.