Chronik zur Ratssitzung zum Loveparade-Drama
06.09.2010 | 13:17 Uhr 2010-09-06T13:17:39+0200
Duisburg. Der Duisburger Stadtrat beschäftigte sich in einer Sondersitzung vier Stunden lang mit dem Loveparade-Drama. Unter anderem ging es um den Abschlussbericht, der im Auftrag der Verwaltung entstand. Lesen Sie die Chronik der Debatte.

21:38
#131 @gibsdochgarnicht
Ein weiteres Beispiel für reges Desinteresse war sicher auch der Herr Stadtdirektor Greulich.
Aber, wie geschrieben, es sind nur Beispiele. Wäre es dann nicht konsequent, wenn Sie nicht nur ein Ratsmitglied für Ihre geballte - und durchaus nachvollziehbare - Kritik als Adressaten auswählen. Das hat so ein gewisses Geschmäckle. Vor allem, wenn Sie als Besucherin konstatieren müssen, dass gerade Vertreter der FDP oftmals die notwendigen kritrischen Fragen und deutlichen Worte fanden.
Anm.: Ich war bisher niemals FDP-Wähler. Insofern darf mein Statement als unbefangen gelten.
20:25
FDP-Kreisverband Duisburg
z.H. Frau Cerrah
Liberales Zentrum
Köhnenstraße 11
47051 Duisburg
Ihr Verhalten bei der Sonderratssitzung am 06.09.2010
Sehr geehrte Frau Cerrah,
es ist unbestritten, dass die Loveparade 2010 eines der erschütterndsten Ereignisse ist, dass Duisburg je getroffen hat. Viele Bürger fragen sich, wie so etwas überhaupt passieren konnte. Auf den Straßen kam immer wieder die entsetzte Frage auf, wie konnte der Rat unsere Stadt so einer Veranstaltung zustimmen? Da die Gerüchteküche in dieser Stadt vor Anschuldigungen und Schuldzuweisungen geradezu überbrodelt, entschied ich mich, mir mein eigenes Bild zu machen. Um meine offenen Fragen zu klären, nahm ich somit als Zuschauer bei der gestrigen Sonderratssitzung zum Thema Loveparade teil. Was ich bei dieser Sitzung mit eigenen Augen erlebte hat mich zutiefst schockiert. Glauben Sie mir Frau Cherrah, ich habe es sogar sehr gut gesehen, denn ich saß in unmittelbarer Nähe über Ihnen in der Zuschauertribüne.
Während der Sitzung verfolgte ich als Zuschauer mit höchster Aufmerksamkeit jeden Wortbeitrag zu diesem brisanten Thema. Leider kann ich nicht dasselbe über Sie als Bürgervertreterin behaupten. Im Gegenteil, ihr Verhalten fand ich sogar ablenkend und irritierend, ein Störungsfaktor im Auge. Die große Mehrheit der Zeit verbrachten Sie nämlich nicht damit nach vorne zu schauen, zuzuhören, sich sogar Notizen zu machen, und erst Recht nicht damit selbst etwas zum Thema beizutragen, sondern sie widmeten sich ihrem Handy und dem Sms-Schreiben zu. Finden sie das eigentlich als Bürgervertreterin angebracht? Und wie meinen Sie, fühlt sich denn der Vater eines Loveparadeopfers bei seiner Ansprache an den Rat, sollte er solches Desinteresse bemerken? Als ich Sie so stundenlang beobachtete, musste ich mich zwangsläufig fragen, welche klärenden Fragen bzgl. der Loveparade Sie wohl in der Januarsitzung an den Oberbürgermeister gestellt haben? Dies würde nicht nur mich, sondern alle denen ich meine Erfahrungen gestern bereits mitgeteilt habe, brennend interessieren. Glauben Sie mir, ich komme zur nächsten Sitzung am kommenden Montag wieder, und diesmal mit mehr Begleitung. Ich hatte bei weitem nicht den Eindruck, dass Sie das einzige desinteressierte Ratsmitglied waren, allerdings handelt es sich in Ihrem Fall nicht um Vermutungen: mein Blickwinkel war zu klar und eindeutig. Meine offenen Fragen zum Thema Loveparade haben sich geklärt.
Ich erwarte Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Dorthe Neumann
12:16
http://www.xtranews.de/2010/09/07/duisburg-sondersitzung-des-stadtrates-ueber-demonstranten-gutachterinnen-und-marginalien/
Hier noch die quelle zu 129
12:14
Frau Dr. Ute Jasper bekommt einen Rahmenstundensatz zwischen 340 und 450 Euro und ihr Kollege einen Rahmensatz von 250 bis 330 Euro je Stunde.
Ein Anwalt, der selbst Gutachten verfasst, bestätigte uns auf telefonische Anfrage, dass wir hier getrost einen Mittelwert nehmen können und einen Stundenzahl von ca. 120 zugrunde legen könnten, so dass wie hier auf Kosten von ca. 40.000 Euro zuzüglich anfallender Spesen und 19% Mehrwertsteuer kommen.
11:03
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08:36
das alles ist an Unverschämtheit und Anstandlosigkeit kaum zu überbieten.
2015 werde ich, (wenn das Geld reicht), eien einseitige Anzeige in einer Zeitung schalten und alle Bürger auffordern, diesem Rat und speziell Herrn Sauerland (falls noch da) das Mandat zu entziehen.
Wir Bürger sollten uns nicht über den Tisch ziehen lassen.
Im übrigen können die Parteien sehrwohl Herrn Sauerland zur Abwahl quasi zwingen, indem sie die Sitzungen verlassen, wenn Herr Sauerland etwas fordert! Irgendwann wird er dann begreifen, dass er nicht mehr als OB erwünscht ist.
Aber ob die Abgeordneten das machen ist eher unwahrscheinlich.
00:06
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23:25
121 123
Wie der Herr sos Gscherr
23:20
Mein Reden, siehe #121
23:18
Als jemand an die 21Opfer erinnerte in dem sie immer wieder 21 21 21 rief wude sie von den Pro Leuten ausgebuht....solch eine Reaktion muss man kaum noch kommentieren