China wies Staake ab

Ein gutes Jahr ist es erst her, dass Duisburger Hafen-Chef Erich Staake den starken Mann der Volksrepublik China, Staatspräsident Xi Jinping, auf dem Logport-Gelände in Rheinhausen als Gast begrüßen durfte. Davon völlig unbeeindruckt verweigerten ihm jetzt am Flughafen Peking chinesische Beamte die Einreise. Der Grund: Staake war dort ohne gültiges Visum angekommen.

Dabei war auch der Anlass für die Staake-Reise ins Reich der Mitte nicht ohne: Er sollte zur Begleitung von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gehören, die in diesen Tagen das asiatische Riesenland bereist. Doch aus der ganzen Entourage war es ausgerechnet der 62-jährige Manager aus Duisburg, der nicht einreisen durfte.

Der Grund: Es fehlte ein Visum, beziehungsweise das richtige Visum. Der Hafen-Chef hatte noch ein bis Mitte Juni datiertes Visum, das aber für die konkrete Einreise nicht mehr gültig war. Der aus Frankfurt angereiste Staake reiste jedenfalls umgehend wieder ab, und als die aus Düsseldorf kommende Kraft-Delegation am fernöstlichen Zielort landete, war der Hafen-Chef schon wieder auf dem Heimweg.