CDU wirft Gegnern von OB Sauerland Diffamierung vor
29.10.2011 | 08:57 Uhr 2011-10-29T08:57:13+0200
Duisburg. Die CDU in Duisburg wehrt sich gegen die "andauernde Hetze" gegen das Loveparade-Gutachten der Stadt. Die Fraktions- und der Parteivorsitzende werfen den Gegnern von Oberbürgermeister Adolf Sauerland "bewusste Diffamierung" vor.
Einen „deutlichen Beleg für die fehlende Überparteilichkeit der Initiatoren des Abwahlverfahrens“ sehen die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt und ihr Parteivorsitzender Thomas Mahlberg in der „gemeinsam mit Linken und Sozialdemokraten einhellig vorgetragenen und andauernden Hetze gegen den Loveparade-Bericht“ der Kanzlei Heuking Kühn Lüer und Wojtek. Die beiden Duisburger CDU-Politiker beziehen sich auf die Kritik der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ an dem 420.260,15 Euro teuren Autragsgutachten, in dem die federführende Anwältin Ute Jasper keine Fehler der Stadt für die Loveparade-Katastrophe erkennt. Die Stadtspitze, Auftraggeber der Expertise, hatte die Kosten geheim halten wollen.
Zur Kritik der Bürgerinitiative am Gutachten und an den Kosten dafür erklären Petra Vogt und Thomas Mahlberg: Hier versuche die Initiative seit Monaten gemeinsam mit SPD und Linken auf nahezu unerträgliche Weise die Seriosität der Kanzlei und des Berichtes in Frage zu stellen. Gerade vor dem Hintergrund der nun bekanntgewordenen Einschätzung der Bezirksregierung zur Beauftragung einer externen Kanzlei müsse man hier schon von bewusster Diffamierung sprechen, so Thomas Mahlberg. Die Bezirksregierung hat in einem Schreiben an die SPD die Inanspruchnahme externer Hilfe vor dem Hintergrund der Schwere des Unglücks als üblich bewertet, sich allerdings nicht inhaltlich dazu geäußert.

12:46
schon eine etwas eigenartige sichtweise
wenn zwei das gleiche tun
ist es noch lange nicht das selbe
oder wie wuerden die herrschaften
Vorsitzender der CDU Duisburg, Thomas Mahlberg und die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt
ihren umgang mit der waehlerinitiative bezeichnen?
;o
11:01
jedem Bonzen alle Wünsche zu erfüllen. Als OB ist es aber seine Aufgabe die Interessen der Bürger zu vertreten, zumindest aber sich an bestehende Gesetze zu halten.
Eben darum Julies Fritz ist Herr Sauerland als Verwaltungsleiter nicht geeignet.
03:32
Sauerland ist immer noch in Amt und Würden und streitet weiterhin jegliche Verantwortung ab. Seine örtliche Mutterpartei stellt sich plakativ neben, vor, hinter ihn, je nach Perspektive des Betrachters. Wie also kommen Sie auf den Hirnf.ck "Bauernopfer"???
Im Amt ja, aber nicht in Würde
02:48
Herr Sauerland ist das klassische Bauernopfer das erbracht wird um die Dummheit
und Unfähigkeit anderer Beteiligter zu decken.
Wenn man das im Leben immer so machen könnte !
Ihrer Behauptung nach hat also ein OB nichts zu sagen und keinerlei Verantwortung. Wenn das so ist, ist er ohnehin überflüssig, und es kann viel Geld eingespart werden.
22:06
Thomas Mahlberg, der Vorsitzende der Duisburger CDU, spricht von einer bewussten Diffamierung seines Parteifreundes Adolf Sauerland durch die Initiative "Neuanfang für Duisburg" und die SPD, weil die Bezirksregierung die Inanspruchnahme externer juristischer Hilfe durch die Stadt Duisburg nicht beanstandet hat. Wieder einmal eine Fehleinschätzung des CDU - Spitzenfunktionärs.
Wenn Herr Mahlberg die juristichen Abläufe im Zusammenhang mit der Loveparade richtig bewerten würde, hätte er feststellen müssen, dass die Staatsanwaltschaft Duisburg mittlerweile 11 Mitarbeiter der Stadt Duisburg für die wenig erfreulichen Ereignisse im Juli 2010 für verantwortlich hält. Frau Dr. Jasper verneint dies in ihrem im Internet nachzulesenden Gutachten.
Wer einen Betrag von 432.000€ für ein juristisches Gutachten auf den Tisch legt, der erwartet schon, das dessen Inhalte ihm gefallern. Aber in einer Stadt, in der der Euro mehrmals umgedreht werden muss und nachvollziehbare Wünsche des Bürgers nicht erfüllt werden können, stößt dieser 6stellige Betrag berechtigtigterweise besonders auf Kritik.
Deshalb Herr Mahlberg: Erklären sie den Duisburger Bürgern als Spitzenpolitiker einer der Volksparteien, warum dieses Gutachten überhaupt notwendig war.
In dem von ca. 80000 Duisburger Bürgern unterstützten Verfahren geht es nicht um die juristische, sondern ausschließlich um die moralische Verantwortung ihres Parteifreundes Adolf Sauerland und seine Außerdarstellung. Und es legitim, diese moralische Verantwortung einzufordern. Mit Diffamierung hat dies nichts zu tun.
20:56
Herr Sauerland!
Gehen Sie endlich! Die guten Gründe sind alle aufgezählt.
Der Vorwurf der Diffamierung seitens der CDU-Freunde ist erschütternd. Und dreist. Und erbärmlich.
20:09
Die Klatsche die sich die Duisburger CDU bei der nächsten Kommunalwahl einfängt wird eine historische Dimension annehmen.
Wobei es mir nicht wirklich eingängig ist, wieso die anderen Ratsfraktionen diesen Mann nicht zum Teufel jagen.
14:51
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Kann Ihnen nur zustimmen, die Regeln sind schwer bis nicht zu verstehen. "Böse" Wörter, selbst die die von überragenden Politikern öffentlich benutzt werden, fallen unter die Anstaltsregeln. Eine Äußerung von den Moderatoren können Sie vergessen, wenn dann nur der Hinweis auf die Forenregeln & Netiquette.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, es sei denn, du bist gegen die CDU
14:40
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