CDU will Alkoholverbot am Kuhtor

Die CDU möchte das Erscheinungsbild der Innenstadt im Bereich Kuhtor und Kuhstraße verbessern. Mit einem Alkoholverbot sowie der Schaffung eines niederschwelligen Angebots für die Trinkerszene will man Suchterkrankte von der Straße holen. Außerdem soll das Umfeld aufgewertet werden.

Die Probleme auf der Kuhstraße seien nicht von der Hand zu weisen, findet Rainer Enzweiler, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Wenn man jetzt nicht handelt, ist es bald zu spät. Mit einer entsprechenden Umstrukturierung könnte man vor allem auch den Einzelhandelsstandort Duisburg stärken.“ In nächster Zeit wolle man die Pläne mit der SPD besprechen.

In den vergangenen Monaten hat sich die Partei ein Bild von der Umgebung gemacht und mit Einzelhändlern gesprochen. Die Probleme waren schnell ausgemacht. „Die Trinkerszene und das Erscheinungsbild der Einkaufsstraße sind nur zwei Aspekte, die störend sind“, erklärt Svenja Crookes-Dudziak. „Des Weiteren ist die fehlende beziehungsweise mangelnde Anbindung der Altstadt ein Problem. Die Konzeption für städtische Feste und Events wie den Weihnachtsmarkt halten wir auch für verbesserungswürdig.“

Angebote für Suchtkranke sollen der Stadt aber auch den Betroffenen helfen. „Wir würden uns an anderen Städten orientieren, wo durch einen ,Trinkerraum’ eine Verbesserung erreicht wurde“, erklärt Crookes-Dudziak. Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe könnten so optimiert werden.

Ein weiterer Schritt: Die Resozialisierung durch Arbeitsgelegenheiten für Menschen, die am Arbeitsmarkt besondere Vermittlungshemmnisse aufweisen.. Ein ansprechendes Erscheinungsbild, für das etwa das Aufstellen neuer Bänke und das Installieren von Kinderspielmöglichkeiten sorgen könnt, sollen für mehr Attraktivität am Kuhtor sorgen.

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