CDU-Lager fordert Sauerlands sofortigen Rücktritt
01.08.2010 | 18:42 Uhr 2010-08-01T18:42:00+0200
Duisburg.Nach der Trauerfeier für die Loveparade-Opfer erhöht sich der Druck auf Oberbürgermeister Adolf Sauerland weiter. Auch das eigene CDU-Lager fordert sofortige Konsequenzen. Sauerland selbst will sich wohl einem Abwahlverfahren stellen.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland gab nach der Trauerfeierlichkeit am Wochenende, entgegen seiner Ankündigung von Freitag, keine Erklärung ab. Gegenüber unserer Redaktion führte er am Sonntagnachmittag am Telefon sein Verhalten darauf zurück, dass er von Gespräch zu Gespräch eile. Ein von Sauerland versprochener Rückruf in der Redaktion blieb aus. Am frühen Abend erklärte Sauerlands persönlicher Referent Josip Sosic auf Anfrage der Redaktion. „Ich gehe davon aus, dass am Sonntag nichts mehr passieren wird.“
Nach DerWesten-Informationen soll Adolf Sauerland bereit sein, sich einem Abwahlverfahren zu stellen. Das ist gut möglich. Andererseits deutet der Gesprächsmarathon vom Sonntag darauf hin, dass nicht allen am Tisch diese Option weit genug geht. Es mehren sich die Stimmen, auch aus dem eigenen CDU-Lager, die sofortige Konsequenzen in Form von Rücktritt verlangen. Diesen Schritt will Sauerland nicht setzen, weil er nach wie vor moralische und politische Verantwortung gleich setzt mit dem Zugeständnis, für diese Tragödie auch gesetzlich verantwortlich zu sein.

22:29
Vorschlag zur Güte: Frau Dr. Merkel stellt sich erst hinter ihren Parteifreund Adolf S. und sichert ihm ihr vollstes Vertrauen zu. Dann erklärt Sauerland, mit Rücksicht auf seine Familien wolle er die Verleumdungskampagne nicht mehr länger hinnehmen und sich nun ganz seiner Familie (welcher eigentlich?) widmen. Dann könnte man noch linke Sektierer für das Unglück verantwortlich machen und alle wären wieder mit sich im Reinen. Wenn Gras über die Sache gewachsen ist, könnte Herr Wulf seinem Parteifreund noch das Bundesverdienstkreuz verleihen.(Achtung: Satire)
17:43
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:40
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:22
Sehr widerlich, wie man mit Sauerland umgeht. Dem allmächtigen Druck der Wirtschaft (Wirte Hoteliers, Verkaufsgeschäfte etc.) kann doch kein OB trotzen. Die haben doch das Sagen, Kohle geht vor Sicherheit. Man stelle sich ein Nein vom ihm vor, er wäre in der Luft zerrissen worden.
Versagt haben diese und die Sicherheitsberater, weil sie sich nicht durchgesetzt haben, bzw nicht durchsetzen konnten. Was soll das Bauernopfer? Sauerland hat seine Rente verdient.
14:54
#45 HB
Das Schlimme ist, dass er tatsächlich Arbeitsverweigerung begeht. Er taucht ab.
Und der Herr leitet kein Abwahlverfahren ein, weil er das nicht kann. Aber selbst, wenn er es könnte, täte er es nicht. Er gibt auch hier, wie schon für die Loveparade, die Verantwortung weiter an den Rat und dann an die Bürger. So geht das eben, wenn das Gewissen abhanden gekommen ist.
Und dafür bekommt man in Deutschland dick Kohle.
14:16
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:29
Bei einem Abwahlverfahren bekommt er noch dick Kohle steht in einem Kommentar - soviel ich weiss, verliert er seine rechtmässige Pension aus einem ganzen Arbeitsleben, wenn er jetzt Arbeitsverweigerung begeht und zurücktritt.
Das wird jetzt so hingestellt, als ob ein Rücktritt gar nicht möglich sei. Verstehe ich. Aber warum leitet der Herr nicht ein Abwahlverfahren ein und bittet bis dahin um Suspendierung?!
13:13
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:44
#43 Leibniz
Ihr nickname verspricht erheblich mehr, als das, was Sie posten. Selten einen solchen Unfug gelesen!