Call Center in Duisburg will wachsen

Im „Neudorfer Tor“ am Duisburger Hauptbahnhof bezog BUW seine neuen Räume.
Im „Neudorfer Tor“ am Duisburger Hauptbahnhof bezog BUW seine neuen Räume.
Foto: FUNKE Foto Services
Osnabrücker Unternehmen BUW bezieht neuen Standort am Duisburger Hauptbahnhof. Aus den bisher 45 Mitarbeitern sollen zügig 200 oder mehr werden.

Duisburg.. 45 Mitarbeiter sind schon da, 200 sollen’s am Ende des Jahres sein, und weiteres Wachstum ist nicht ausgeschlossen beim Call-Center-Betreiber BUW, der gestern seine jüngste Niederlassung im „Neudorfer Tor“ an der Ostseite des Hauptbahnhofs eröffnete.

Morgens hatten die Unternehmensgründer Jens Bormann und Karsten Wulf bereits eine Filiale in Düsseldorf eingeweiht, so dass in Duisburg die zwölfte Niederlassung in Betrieb genommen wurde. 5650 Mitarbeiter beschäftigt BUW, die 6000-Marke soll in diesem Jahr überschritten werden.

Dienstleistungen am Telefon widmet sich BUW, betreibt beispielsweise die Kundenbetreuung für das Telekommunikationsunternehmen Vodafone.

Zehn Prozent Wachstum

Die Entscheidung für die neue Niederlassung in Duisburg trage dem zusätzlichen Mitarbeiterbedarf aufgrund der nach Unternehmensangaben „hervorragenden Auftragslage“ Rechnung, heißt es bei BUW. „Wir haben in den zurückliegenden Wochen und Monaten viele spannende Unternehmen und hervorragende Marken als neue Auftraggeber gewonnen“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Karsten Wulf. Zudem seien alle bestehenden Kunden gehalten worden.

Zehn Prozent Wachstum habe man im Durchschnitt der letzten Jahre erreicht, berichtete Jens Bormann, der vor etwas mehr als 20 Jahren das Unternehmen zusammen mit Wulf gründete. „Wir haben noch ganz viel vor – auch in Duisburg“, kündigte er an.

„Wir sind ein mittelständisches Großunternehmen“, umriss Geschäftsführer Daniel Benzenhöfer den BUW-Charakter. Seit 1993 sei das Unternehmen mit Stammsitz in Osnabrück „organisch gewachsen“.

Eine enge Zusammenarbeit

Ausdrücklich dankte er der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW Duisburg) für die Zusammenarbeit bei der Standortsuche. 2004 habe es den ersten Kontakt gegeben, blickte GFW-Chef Ralf Meurer zurück.

Eine enge Zusammenarbeit gab es in Duisburg auch zwischen BUW, Agentur für Arbeit und Jobcenter, die bei Auswahl und Qualifizierung der Mitarbeiter intensiv geholfen haben.

„Wir arbeiten in Duisburg sehr eng zusammen“, beschrieb Oberbürgermeister Sören Link diese Art von Hilfestellung für neue Unternehmen. BUW passe „hervorragend zu Duisburg“, zumal es in der Stadt bereits mehr als 4000 Arbeitsplätze in Call Center gebe. Die Stadt werde alles dafür tun, dass BUW am neuen Standort weiter wachse.