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BUND kritisiert Abholzaktion im Autobahnkreuz Duisburg

10.02.2012 | 18:57 Uhr
BUND kritisiert Abholzaktion im Autobahnkreuz Duisburg
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat erhebliche Zweifel daran, dass die Abholzaktion im Autobahnkreuz Duisburg aus Gründen der Verkehrssicherheit geschieht.. Foto: Daniel Elke / WAZ FotoPool

Duisburg.Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat erhebliche Zweifel daran, dass die Abholzaktion im Autobahnkreuz Duisburg aus Gründen der Verkehrssicherheit geschieht.

Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation befindet sich der potenzielle Fallradius der gerodeten Bäume oft weit außerhalb des Straßenraumes. Dass im Autobahnkreuz Duisburg 90 % der Bäume „Gefahrenbäume“ darstellten, sei unglaubwürdig, weil dann der Betriebsleiter über viele Jahre geschlafen haben müsse, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zerstörung des Baumbestandes an Autobahnen

Bereits vor drei Jahren habe Straßen NRW sich auf den Weg gemacht, mit den Planungen zur „Parkautobahn A42“ und dem „Gestaltungshandbuch A40“ den Baumbestand an den Autobahnen zerstören zu wollen. Gegen den Protest der Umweltverbände im Ruhrgebiet und auch vielen Autofahrern will man unzugänglich Autobahnohren zu lichten Parks umgestalten und Sichtachsen auf Industrie- und Gewerbeanlagen neben der Autobahn schaffen. Dass damit das Empfinden des Autobahnlärms für die Anwohner noch unerträglicher werde, sei Straßen NRW nicht wichtig.

Alle positiven Wirkungen der Waldflächen am Rande der Autobahnen wie Verbesserung des Klimas, Feinstaubbindung und eine gewisse Biotopverbundwirkung für Tiere werde vollständig ignoriert.

Kerstin Ciesla , Vorsitzende des BUND Duisburg: „Es wird Zeit, dass eine Kontrollinstanz diesem Gutdünken Einhalt gebietet und auf der Basis von Ehrlichkeit diskutiert wird.“

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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