Bürgervereine Kaßlerfeld und Neuenkamp wollen fusionieren

Neuenkamp/Kaßlerfeld..  Die Bürgervereine Neuenkamp und Kaßlerfeld sollen fusionieren – das wollen die Vorstände ihren Mitgliedern vorschlagen. Der Bürgerverein ist eindeutig der traditionsreichere Verein, hat vor zwei Jahren seinen 100. Geburtstag gefeiert. Die Neuenkämper gründeten erst 1983 den Bürgerverein. Aktuell zählen beide Clubs rund 200 Mitglieder. Von einer Zusammenlegung versprechen sie sich, die Kräfte für beide Stadtteile zu bündeln.

„Die Tradition aus Kaßlerfeld geht nicht verloren, sie wird weitergeführt. Ganz früher hatte Kaßlerfeld nur einen Stammtisch, bald sind wir eben für Neuenkamp und Kaßlerfeld zuständig“, erklärt Sascha Westerhoven, Vorsitzender beider Vereine in Personalunion. Elf Jahre führt er bereits den Kaßlerfelder Bürgerverein, fünf Jahre war er der Kassierer der Neuenkämper. Als sich im vergangenen Jahr kein Vorsitzender fand, übernahm Westerhoven auch diesen Posten. „Unsere Anliegen sind die gleichen. Wir kümmern uns um das Wohl der älteren Mitbürger und dass die Stadtteile lebenswert sind.“ Schon heute gebe es gemeinsame Veranstaltungen, etwa das Osterfeuer, das wechselweise in Neuenkamp und Kaßlerfeld stattfindet: „Natürlich kommen nicht alle Neuenkämper nach Kaßlerfeld und umgekehrt, aber ein paar Neue sieht man immer.“ Zudem seien in beide Vereine neue Mitglieder eingetreten. Der fusionierte Verein soll dann auch beide Stadtteile im Namen tragen.

Für den 17. April ist eine Mitgliederversammlung bei den Kaßlerfeldern geplant, am 20. April sollen die Neuenkämper beraten. Die gemeinsame Versammlung soll dann am 24. April stattfinden – im Rathaus. Westerhoven: „Wir haben bewusst einen neutralen Ort ausgesucht.“