Bürgerentscheid über Sauerland – Duisburg hat es in der Hand
10.02.2012 | 19:08 Uhr 2012-02-10T19:08:00+0100
Duisburg. Die Duisburger können am Sonntag über einen Neuanfang entscheiden, zu dem OB Sauerland nicht in der Lage war. Wir haben in der Vergangenheit in unseren Kommentaren keinen Hehl daraus gemacht: Oberbürgermeister Sauerland hätte nach der Loveparade-Katastrophe mit seinem Rücktritt die politische und moralische Verantwortung übernehmen müssen.
Wir haben in der Vergangenheit in unseren Kommentaren keinen Hehl daraus gemacht: Oberbürgermeister Sauerland hätte nach der Loveparade-Katastrophe mit seinem Rücktritt die politische und moralische Verantwortung übernehmen müssen. Das wäre kein juristisches Schuldeingeständnis gewesen, hätte andere Verantwortliche nicht aus der Pflicht genommen. Sauerland, der zweimal gewählte CDU-OB, hätte aber noch größeren Schaden von der Stadt nehmen können.
Sauerland tat es nicht. Im Gegenteil. Er machte alles durch sein Versagen, seine Ausflüchte danach noch schlimmer, auch für die Stadtverwaltung, vor die er sich nach seinen Worten doch stellen wollte. Seitdem ist Duisburg tief gespalten, zerrissen. Die Tragödie im Tunnel, die Trauer um Tote trat beinahe in den Hintergrund. Sauerland war es, der mehr und mehr zur Belastung Duisburgs wurde. Es blieb das hässliche Bild des Stadtoberhauptes, das an seinem Sessel klebt.
Die Duisburger nahmen es dann selbst in die Hand und erzwangen eindrucksvoll mit über 70 000 Unterschriften das Abwahlverfahren – mit dem Ziel, zu schaffen, wozu Sauerland nicht in der Lage war: einen erlösenden Neuanfang. Nicht für eine Partei, nicht für die Macht. Sondern für die ganze Stadt.
Sonntag bringt Klarheit
Der Sonntag wird nun die so bitter nötige Klarheit bringen. Nicht nur die, die Sauerland bisher öffentlich kritisierten oder ihn verteidigten, haben das Wort. Alle wahlberechtigten Bürger können mit ihrer Stimme entscheiden. Sie können damit auch dokumentieren, ob die Qual mit und um Sauerland in einer Parallelwelt geschah oder Duisburg von Serm bis Walsum ins Mark trifft.
Artikel, Fotos, Videos und ausgewählte Beiträge zur Loveparade in Duisburg und den Folgen – etwa zur Abwahl von Adolf Sauerland als OB und dem politischen Neuanfang in Duisburg – finden Sie auf unseren fünf Spezialseiten.
Der Ausgang der Abwahlabstimmung ist ungewiss. Nicht die Frage der Mehrheit von Ja- oder Nein-Stimmen scheint die Frage, sondern ob die Abwahlbefürworter die Hürde von rund 91 250 Stimmen schaffen. Deutschland schaut auf Duisburg. Es kann ein Zeichen setzen.
Je deutlicher das Ergebnis Sonntagabend ist, umso leichter fällt ein Neuanfang. Das heißt umgekehrt aber auch: Scheitert das Abwahlbündnis, haben die Duisburger auch dies so entschieden, und sei es dadurch, dass sie den Wahllokalen fernblieben. Aber auch dann braucht es einen Neuanfang. Er wird nur schwieriger.

20:16
HURRA; HURRA DER CHARAKTERLOSE OB SAUERLAND IST NICHT MEHR DA...
H. Sauerland, der die politische Verantwortung für 21 Tote und 500 Verletzte der Love-Parade hatte und auf Druck sich erst nach einem Jahr bei den Angehörigen der Menschen entschuldigte und die moralische Verantwortung übernahm ist heute mit ca. 130.000 Stimmen (das Quorum war 91.250) abgewählt worden und in Duisburg kann ein Neuangang mit Wahlen gemacht werden
(21.000 stimmten für ihn)
Ich glaube wir lernen langsam von der Schweiz und bin happy!!!
19:51
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18:24
Hallo Kackdrauf alias BertBumms alias Technotronic alias AS-Höriger ...
schauen wir mal, ob Ihr genialer Vorturner endlich verschwindet.
17:50
(33)So sehen das die Mehrzahl der Bürger,aber die laufen nicht mit großen Schildern
und Lautsprechern durch die Gegend.
17:32
Erstaunlich finde ich, das man einen OB Sauerland in guter alter Wild West Manier ("hängt ihn höher") ans (politische) Leder will, einem Schaller aber mit seinen "Mc Fit" Läden die Bude einrennt. Im Mc Fit in Wanheimerort ist die Bude jedenfalls immer gerammelt voll.
Das ist scheinheilig und inkonsequent.
Von persönlicher Schuld kann überhaupt keine Rede sein, nur von Verantwortung. Und die hatte nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch die Polizei sowie Lopavent bzw. die beauftrage Securitiy. Ich kann da keine 18jährigen Schüler hinstellen oder 70jährige Rentner. Das geht einfach nicht.
Und was die sog. "Oppositon" betrifft: Jeder von denen hätte die Loveparade ebenfalls genehmigt, wer was anderes behauptet, lügt. Alle, ausnahmslos alle, waren ganz wild auf Loveparade in Duisburg. Sich dann hinzustellen, wenn das Unfaßbare geschieht, das schlimmste was überhaupt hätte passieren können, der Albtraum schlechthin, und zu rufen "Du OB Du schlimmer Du bist Schuld, Du hast das genehmigt", das schlägt dem Faß der Scheinheiligkeit endgültig den Boden aus. Und die Duisburger lassen sich, ohne ein bischen zu reflektieren, vor den Karren dieses politischen Schmierentheaters spannen.
Ich bin kein Befürworter oder Freund von OB Sauerland, im Gegenteil ich finde der Mann ist ein Unsympath, aber diesem "Wild West Gehabe", welches vom politischen Gegner ganz stark forciert wurde, kann ich nichts abgewinnen.
Was fürne Polemik!
HURRA; HURRA DER CHARAKTERLOSE OB SAUERLAND IST NICHT MEHR DA...
H. Sauerland, der die politische Verantwortung für 21 Tote und 500 Verletzte der Love-Parade hatte und auf Druck sich erst nach einem Jahr bei den Angehörigen der Menschen entschuldigte und die moralische Verantwortung übernahm ist heute mit ca. 130.000 Stimmen (das Quorum war 91.250) abgewählt worden und in Duisburg kann ein Neuangang mit Wahlen gemacht werden
(21.000 stimmten für ihn)
Ich glaube wir lernen langsam von der Schweiz und bin happy!!!
übrigens ich hatte ihn gewählt und der Polizei-Präsident, Feuerwehr_Leiter hatten von Anfang an gewarnt, dass mit diesem Konzept es undurchführt bar ist...
17:13
Heute wird dieser unwürdige Abwahlversuch scheitern,danach hat Duisburg wieder
einen würdigen Oberbürgermeister und diese Wadenbeißer sollten dann schweigen.
na, schaun mer mal !!!
Wie naiv ist der Schreiber "babilon",wenn er annimmt,dass nach einem Scheitern der
Abwahl, Duisburg mit Sauerland einen würdigen Oberbürgermeister hat.
Duisburg muß dann bis 2015 mit dem Makel leben einen sogenannten 1.Bürger zu
haben, der die Stadt niemals mehr würdig vertren kann.
17:12
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15:11
"Wir (sic) haben in der Vergangenheit in unseren Kommentaren keinen Hehl daraus gemacht......"
Lieber Oliever Schmeer,wie muß man sich das, bei Ihrer Anwendung des Plurals, bei Ihnen in der Redaktionsstube vorstellen?
Bei uns sind wir alle der gleichen Meinung,
oder
der Chefredakteur legt die Meinung des Tages fest?.
14:56
Dem Herrn traue ich alles zu. Auch, daß er die Rechtmäßigkeit der Briefwahl anzweifelt, weil da einige Urnen abhabnden gekommen sein könnten. Oder irgendsowas...
Spannend bleibt es aber bis zum schluß, da ja längst nicht alle Wähler in Duisburg gegen sauerland sind. Der hat ja so viel Gutes für die Stadt getan... Andererseits: Wenn ein 70jähriger Rentner am Zebrastreifen mal jemanden totfährt, fragt auch keiner, ob der seit 50 Jahren noch niemanden überfahren hat. Schon allein, daß der Zirkus des Bürgerbegehren, Abwahlverfahren und (wahrscheinlich) Neuwahl überhaupt notwendig ist, zeigt das wahre Anstandsverständnis dieser Stadt (und besonders ihrer Verwaltung).
Nicht umsonst heißt das Rathaus hier "Theater am Marientor"...
a href="http://digedags.bplaced.net/fun/signs/slides/idiot_beside_me.html" target=neu"img src="http://home.arcor.de/bild9/image/rathaus1.jpg"/a/idiot_beside_me.html"
14:35
Was ist das denn für ein dusselige Abstimmung auf der rechten Seite? Man braucht doch nur die „cookies“ zu löschen und kann abstimmen sooft man will!! Wie BLÖD!