SPD-Parteitag
Bürger sollen entscheiden
08.09.2010 | 19:30 Uhr 2010-09-08T19:30:00+0200
Duisburg.Blumen gab’s beim Parteitag der Duisburger SPD für eine ganze Riege von Amtsneulingen mit rotem Parteibuch: NRW-Innenminister Ralf Jäger, Staatssekretärin Zülfiye Kaykin und für Gisela Walsken, künftig Regierungspräsidentin in Köln.
Kritik, und zwar reichlich, gab’s für einen altgedienten Amtsinhaber, Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). „Der Ruf nach Rücktritt ist mehr als gerechtfertigt“, erklärte Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der Duisburger SPD. Fehler im Nachgang der Loveparade warf sie ihm vor und ein Verhalten, für das sie sich „richtig geschämt“ habe.
An die Christdemokraten im Rat der Stadt appellierte Bas, am kommenden Montag, den Weg für eine Abwahl Sauerlands freizumachen, damit die Bürgerinnen und Bürger über ihr Stadtoberhaupt bestimmen können. Bas: „Wir wissen nicht, wie das dann ausgeht. Aber auch wenn das Votum anders als von uns gewünscht ausfällt, kann die Stadt wieder nach vorn sehen.“
Im selben Sinne äußerte sich auch Jürgen C. Brandt, Sauerlands Gegenkandidat bei der Kommunalwahl 2009: „Wir wollen, dass die Menschen nach einer Krise im Lichte der neuen Tatsachen entscheiden, wer sie in den nächsten Jahren als Oberbürgermeister vertritt.“
Brandt dankte unter Applaus Alt-Oberbürgermeister Josef Krings, der in den Tagen nach der Loveparade-Katastrophe der Stadt eine Stimme verliehen habe und vor allem die passenden und glaubhaften Worte gefunden habe, die Sauerland „so deutlich hat vermissen lassen.“
Einstimmig beschlossen die Delegierten eine Resolution, in der den Opfern und Hinterbliebenen Anteilnahme bekundet wird. Zugleich werden die Ratsmitglieder aufgefordert, nicht in „falschverstandener Vasallentreue“ Sauerland zu unterstützen.

21:45
Was hat Frau Kaykin mit Loveparade und den 21 Toten zu tun?
Ansonsten siehe: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Kaykin-Krafts-umstrittene-Frau-fuer-Integration-id3243923.html
Die Moschee und die Begenungsstätte sind und waren 2 getrennte Paar Schuhe.
In der Integration hat Sauerland sicher einen positiven Beitrag geleistet.
21:38
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21:08
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20:52
@ #2 von RoteSocke
Quelle?
Vielleicht diese?
http://www.lebensgeschichten.org/trauma/indext.php
20:05
In der Umgangssprache wird ein Ereignis schnell einmal als »traumatisierend« bezeichnet. Doch vielfach wird dieser Begriff nicht richtig angewendet. Ein psychisches Trauma ist in der Fachsprache der Psychologie ein tiefgreifendes Erlebnis, das den Rahmen üblicher menschlicher Erfahrung sprengt und die seelischen und biologischen Bewältigungsmechanismen des Menschen überfordert. Traumatische Ereignisse bedrohen das Leben oder die körperliche Unversehrtheit und versetzen den Betroffenen in extreme Hilflosigkeit und Angst. Ein Trauma kann verursacht werden durch eine Naturkatastrophe, durch einen schweren Unfall oder das Erleben von Gewalt.
Heute ist bekannt, dass ein traumatisches Erlebnis nicht spurlos am Menschen vorübergeht. Viele Opfer entwickeln schwere psychische Störungen. Über die langfristigen seelischen Folgen schrecklicher Geschehnisse wurde in der Medizin und der Öffentlichkeit lange geschwiegen; sie wurden verdrängt und tabuisiert und die Betroffenen nicht selten als Simulanten gebrandmarkt. Bis die Opfer von Traumata endlich Anerkennung ihrer Leiden und fachliche Hilfe fanden, brauchte es lange.
Traumatische Ereignisse gelten als aussergewöhnliche Vorkommnisse. Sie werden definiert als »ausserhalb der üblichen menschlichen Erfahrung« liegend. Doch traumatische Ereignisse sind nicht deshalb aussergewöhnlich, weil sie selten sind, sondern weil sie die normalen Anpassungsstrategien des Menschen überfordern.
Wie die Erfahrung von Klinikern und Therapeuten zeigt, ist es nach dem Erleben eines schweren Unfalls, einer Naturkatastrophe oder einer Gewalttat ausserordentlich wichtig, die Betroffenen klar und detailliert über mögliche posttraumatische Reaktionen zu informieren. Wurde einem Opfer erklärt, auf welche Weise es mit eventuell auftretenden Störungen umgehen kann beziehungsweise welche Verhaltensweisen es vermeiden sollte, so wird es viel eher fähig sein, sein schreckliches Erlebnis zu verarbeiten. Die Notwendigkeit einer Aufklärung gilt auch für Familienangehörige und Freunde. Durch das Wissen, dass es infolge eines Traumas zu Spannungen und Konflikten in den persönlichen Beziehungen kommen kann, sind sie besser in der Lage, das Opfer einer Gewalttat oder eines Unglücks zu verstehen und angemessen auf sein Verhalten zu reagieren.
Sauerland ist traumatisiert. Wann kommen die Männer mit den weissen Kitteln?
19:40
Jürgen Brandt spricht negativ über den BM der CDU? Na so was aber auch...