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Bürger-Initiative will parteiübergreifendes Bündnis gegen OB Sauerland

24.11.2011 | 20:19 Uhr
Bürger-Initiative will parteiübergreifendes Bündnis gegen OB Sauerland
Theo Steegmann ist einer der drei Sprecher der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“. Nach dem Ratsbeschluss bereiten er und seine Mitstreiter die Gründung eine parteiübergreifenden Beirates vor. Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg.   Mit dem Ratsbeschluss geht die Abwahlinitiative in die zweite Phase: Ein parteiübergreifendes Bündnis soll in den kommenden Wochen einen Aufruf erarbeiten und Aktionen vorbereiten. Die Aktiven sehen sich auch nicht als „Steigbügelhalter von Rot-Rot“ und weisen die Vorwürfe der CDU und von OB Sauerland zurück.

Mit dem Ratsbeschluss geht die Abwahlinitiative in die zweite Phase: Schon nächste Woche soll es Treffen geben, die die Gründung eines parteiübergreifenden Beirates vorbereiten. Kirchen, Gewerkschaften, Parteien seien darin vertreten, erklärt Initiativ-Sprecher Theo Steegmann. „Wir wollen das Bündnis auf breite Füße ­stellen. Der Beirat wird einen Aufruf und eine inhaltliche Plattform erarbeiten. Sauerland soll der Wind ins Gesicht blasen“, sagt Steegmann zur WAZ.

Zugleich laufen die Vorbereitungen für die Mobilisierung in den nächsten Wochen. „Wir haben eine Menge Ideen“, kündigt Steegmann an. Noch in diesem Jahr soll es den gemeinsamen Aufruf geben; Plakate und Flyer müssen vorbereitet und gedruckt werden. Außerdem soll es wieder Veranstaltungen in der Innenstadt und den Stadtteilen geben.

Initiative will einen überparteilichen OB-Kandidaten

„Wir sind keine Steigbügelhalter von Rot-Rot“, weist die Initiative die Vorwürfe der CDU und von OB Sauerland zurück. „Sauerland wird ein Lagerwahlkampf nicht gelingen“. Der große Teil der 80.000 Menschen, die mit ihren Unterschriften die Abwahl gefordert haben, seien parteiungebunden. „Es geht allein um die Person Sauerland. Er hat mit seinem Verhalten die Würde des Amtes beschädigt“, unterstreicht Steegmann.

„Wir wollen den Neuanfang und nicht zurück zu alten Zeiten“, betont der Sprecher. Deshalb fordere die Initiative auch einen überparteilichen Oberbürgermeister-Kandidaten – wenn der Amtsinhaber erst abgewählt ist.

Oliver Schmeer

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Kommentare
04.12.2011
14:44
Bürger-Initiative will parteiübergreifendes Bündnis gegen OB Sauerland
von akkopaps | #9

Wenn der Steegmann jetzt in die Rund hinzukommt, dann unserem Oberbürgermeister gar nichts passieren.

28.11.2011
17:41
Oberbürgermeister
von Werthauser111 | #8

Jetzt schickt die SPD den Nichtsnutz Steegmann vor. Fragt mal die Hüttenmitarbeiter was diese Granate schon alles versaut hat. Ach wo ist Nichtsnutz Jochums eigentlich? lange nichts mehr von dem Schwadlapp gehört.

1 Antwort
Bürger-Initiative will parteiübergreifendes Bündnis gegen OB Sauerland
von akkopaps | #8-1

Schade, es fehlt hier der GEFÄLLT MIR Button.

25.11.2011
18:28
Können diese Augen lügen....?
von albertus28 | #7

"Wir wollen den Neuanfang und nicht zurück zu den alten Zeiten" sagt Stegemann Und deshalb f o r d e r t (sic) die Initiative einen überparteilichen OB-Kandidaten( von wem auch immer ) -wenn erst der Amtsinhaber abgewählt ist.
Übrigens,die Erde ist eine Scheibe !!!!!

25.11.2011
16:33
Parteilos ?
von Harke4711 | #6


``Deshalb fordere die Initiative auch einen überparteilichen Oberbürgermeister-Kandidaten – wenn der Amtsinhaber erst abgewählt ist``
Soll das heißen, das die politischen Parteien keine eigenen Kandidaten aufstellen sollen.
Was ist das denn für eine Demokratie.

Bei der letzten OB-Wahl war Mimmi Müller auch überparteilich....

25.11.2011
10:03
Vorbildlich
von Harry.Hirsch | #5

So nenne ich das. Einen parteilosen Bürgermeister, das wärs!

25.11.2011
00:44
"parteiübergreifend" - ein übergriff der parteien
von judasthomaskuhl | #4

steegmann ist nicht "die initiative"

er hat in der spd versagt

die gewerkschaftler enttäuscht

und die evangelische kirche ist sein familienkontakt

soviel zum schmalst-denkbaren bündnis

ein breites bündnis ist tatsächlich vonnöten

da sind die bürger dieser stadt auch schon weit gediehen

1 Antwort
Sie waren heute nicht vor Ort ...
von JanundPitt | #4-1

... dieses parteiübergreifende, breite Bündnis wird es geben.

24.11.2011
23:44
Nachdem, was ich heute im Anschluss an die Ratssitzung...
von JanundPitt | #3

...erfahren habe, scheint das parteiübergreifende Bündnis - mit Ausnahme der CDU - zu funktionieren.

Es würde der Stadt eine Menge weiteren Partei-Hick-Hack und eine Menge unwürdige Schlammschlachten ersparen, wenn sich die im Rat vertretenden Parteien - mit Ausnahme der CDU natürlich - auf einen Kandidaten für die OB-Nachfolge einigen würden. Die Stadt muss endlich zur Ruhe kommen und auf einen künftigen OB zählen können, der endlich für Transparenz nach dem jahrelangen CDU-Spezies-Gemauschel - bis hin in die zahlreichen städtischen Tochtergesellschaften - sorgt und ihnen das Vertrauen in das Handeln der Politik und der Verwaltung zurückgibt.

24.11.2011
23:36
Grosses Bündnis
von taosnm | #2

Sicherlich wird die BI in den nächsten Tagen öffentlich erklären, wer exakt Teil dieses Bündnisses ist, welche Ideen dort vertreten werden und zu einer Bürgerversammlung einladen. Ich wünsche der BI viele engagierte kreative Bürger, die sich einbringen. Hoffentlich wird es einen fairen Abwahlkampf ohne Kugelschreiber, dafür aber mit guten und überzeugenden Argumenten geben.

1 Antwort
bekannt
von duisblog | #2-1

Der Vorschlag kommt mir jetzt aber irgendwie bekannt vor ...

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sauerland-gegner-bereiten-mit-parteien-abwahlkampf-vor-id6053183.html

24.11.2011
22:39
So
von eagle | #1

ist es recht.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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