Bücher aus dem Reich der Mitte

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Der Literatur in China hat der Verein für Literatur und Kunst Duisburg einen Katalog gewidmet. Acht Beiträgen geben auf 48 Seiten einen Einblick in die Geschichte der chinesischen Literatur, die zeitgenössische Kinder- und Jugendliteratur und die Lesekultur der Chinesen im digitalen Zeitalter.

Prof. Dr. Anja Senz, Gründungsgeschäftsführerin des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr mit Sitz in Neudorf bis zu ihrem Ruf an die Universität Heidelberg, stellt Fang Fang vor. Die Bestsellerautorin aus der Partnerstadt Wuhan besuchte Duisburg im Jahr 2011. Aus ihrem Roman „Ameisen auf Messers Schneide“ gibt es zudem eine Leseprobe. Zum Problem der Übersetzung äußert sich Prof. Xu Kuanhua, scheidender Co-Direktor des Konfuzius-Instituts, der selbst Autoren wie Franz Kafka und Elfriede Jelinek ins Chinesische übersetzt hat.

Senz und Xu würdigt Dr. Jan-Pieter Barbian, Geschäftsführer des Vereins und Direktor der Stadtbibliothek, als „treibende Kräfte“ einer engen Kooperation, die sich seit Gründung des Konfuzius-Instituts vor fünf Jahren mit der Stadtbibliothek entwickelt habe. „Der Literatur-Katalog ist gewissermaßen ihr Abschiedsgeschenk an Duisburg“, dankt er für das Engagement.