Brandstiftung - Stadt Duisburg wäre nicht betroffen

Nach dem Brand auf der Dieselstraße, bei dem Asbest freigesetzt wurde, mussten Feuerwehr und Fachleute Asbestreste beseitigen.
Nach dem Brand auf der Dieselstraße, bei dem Asbest freigesetzt wurde, mussten Feuerwehr und Fachleute Asbestreste beseitigen.
Foto: imago/Reichwein

Duisburg.. Dass der Hallenbrand in Rheinhausen nach den Ermittlungsergebnissen der Polizei möglicherweise Brandstiftung war, bereitet der Stadt Duisburg nicht die Sorgen, dass sie auf den Kosten für die Asbestreinigung sitzen bleibt.

Sie war, wie berichtet, in Vorleistung getreten, um eine schnelle Beseitigung der Asbestreste sicher zustellen, so lange es keine Einigung mit den Versicherungen gab. Der Tatbestand der Brandstiftung habe möglicherweise Bedeutung für den Versicherer des Grundstückseigentümers.

Stadt will ihre Aufwendungen geltend machen

Die Stadt werde ihre Aufwendungen für den Gefahrguteinsatz bei dem Grundstückseigentümer öffentlichrechtlich geltend machen. Bei solch einer öffentlich-rechtlichen Forderung komme es auf Verschulden nicht an.