Brand in Duisburg vernichtet Gewächs- und Lagerschuppen

Der Brand eines Gewächs- und Lagerhauses am Ruhrdeich in Duissern hielt die Polizei in der Nacht zum Sonntag in Atem. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Der Brand eines Gewächs- und Lagerhauses am Ruhrdeich in Duissern hielt die Polizei in der Nacht zum Sonntag in Atem. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Unweit der Aakerfährbrücke brannte in der Nacht zum Sonntag ein Gebäude ab. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass zwei Gasflaschen explodieren.

Duisburg.. Ein Gewächs- und Lagerhaus an der Straße „Am Ruhrdeich“ unweit der Aakerfährbrücke in Duissern ist in der Nacht zu Sonntag bei einem Feuer niedergebrannt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Löscharbeiten, die in der Nacht zum Sonntag gegen 1.20 Uhr begannen, hielten die Feuerwehr bis zum Sonntagmorgen in Atem. Ob es sich um Brandstiftung handelt oder möglicherweise ein technischer Defekt Ursache für den Ausbruch des Feuers war, konnte die Kriminalpolizei am Sonntag noch nicht beantworten. Ein Brand-Sachverständiger wurde eingeschaltet, hieß es am auf Anfrage der Redaktion. Auch zur Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Angaben. Dass Pferde, die sich im Gebäude befanden, noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten, vermochten weder Feuerwehr noch Kripo zu bestätigen.

Einen noch größeren Schaden verhinderte die Feuerwehr, die rechtzeitig zwei Propangas-Flaschen entdeckte, die durch die Hitze zu explodieren drohten. Sie konnten gekühlt und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Keine Rettung gab es hingegen für mehrere Kutschen, die dem Vernehmen nach im Innern des Gebäudes abgestellt waren – von ihnen blieben nur die Metallteile.

Feuerwehr war mit 35 Kräften vor Ort

Die Feuerwehr war mit einem massiven Aufgebot im Einsatz: In der Spitze waren 35 Kräfte der nahen Hauptwache und des Löschzugs Buchholz der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Auch Teilnehmer eines Lehrgangs der Berufsfeuerwehr wurden hinzugezogen. Bis 5 Uhr dauerten die Löscharbeiten an, letzte Glutnester wurden bei einer Nachkontrolle gegen 9 Uhr gelöscht.