Bombenfund auf der Baustelle "Neues Berufskolleg"
15.02.2010 | 07:05 Uhr 2010-02-15T07:05:00+0100Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des zukünftigen Berufskollegs Mitte an der Pappenstraße wurde am Samstag, 13. Februar 2010, eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich.
In der Evakuierungszone, die sich zwischen Mülheimer Straße, Graben- und Oststraße befindet, wohnen rund 1500 Menschen, in der 500-Meter-Sicherheitszone weitere 7600 in Neudorf und Duissern. 250 Meter rund um den Bombenfund befinden sich unter anderem Verwaltungsgebäude der Stadt, die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt sowie die Versuchsanstalt für Binnenschiffbau an der Memel- und Bismarckstraße, die Gesamtschule Mitte an der Pappenstraße, das Tectrum, Gebäude der Universität Duisburg-Essen, ein Kindergarten und verschiedene Betriebe und Arztpraxen. Das Hallenbad Neudorf an der Memelstraße wird am Dienstag morgen ab 9 Uhr geschlossen sein – Frühaufsteher können ab 6.30 Uhr schwimmen. Nach Beendigung der Entschärfungsarbeiten wird das Bad voraussichtlich am Nachmittag wieder geöffnet.
In der Sicherheitszone wird der Wochenmarkt auf dem Ludgeriplatz nur eingeschränkt stattfinden. Er wird spätestens um 10.30 Uhr beendet sein. Auch das Arbeits- und Sozialgericht liegt in der 500-Meter-Zone. Beeinträchtigungen wird es bei der U-Bahn-Linie 901 zwischen Duisburg und Mülheim sowie bei den Buslinien 924, 926, 933, 937 und 944 geben. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) wird aktuell über die Medien informieren.
Das Gebiet der Evakuierungszone – bis zu einer Entfernung von 250 Metern vom Fundort der Bombe - muss am Dienstag, 16. Februar 2010, bis 11 Uhr, geräumt sein. Als Aufenthaltsraum steht für diese Zeit die Pausenhalle der Gesamtschule Mitte (Zugang Oranienstraße) zur Verfügung.
Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine Sicherheitszone (500 Meter vom Fundort der Bombe) geben, in der ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig ist. Die Menschen sind aufgefordert, sich 15 Minuten vor der geplanten Entschärfung in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen und Büros sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 11 Uhr nicht mehr gestattet. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Anwohner werden dennoch gebeten, insbesondere ältere, kranke, gehörlose, blinde, behinderte und nicht deutsch sprechende Personen zu informieren.
Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab Montag, 15. Februar 2010, von 8 bis 16 Uhr bei Call Duisburg unter der Sonderrufnummer 0203/283-2000 zu melden. Nachmeldungen sind am Dienstag, 16. Februar 2010 von 6.30 bis 10 Uhr möglich.
Beginn und Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben. Informationen über das Ende der Entschärfung gibt es am Dienstag über die Telefonnummer 0203/283-2000 bei Call Duisburg.

11:51
oh nein eine bombe in der nähe von mir
16:32
Das ist ein PP-Projekt, da können wir mindestens 25 Jahre für zahlen und die Kosten werden steigen.Die Stadt mietet nur und kassieren werden Investoren. DIe verpfänden die Mieten an die Banken.
Das ist eine Umgehung, da wir keine neue Schulden aufnehmen dürfen. Insgesamt wird es durch diese Konstruktion aber teurer. Und vielleicht ist das nicht die letzte Bombe, die dort gefunden wird. Die größte Bombe wird in einigen Jahren hochgehen.
15:55
Wieso Baustelle? Es werden doch Schulen geschlossen, aber dieser Pracht-Gedächtnis-Vogt-Sauerland-Bau muss noch unbedingt gebaut werden? Ich denke wir sind pleite???
Baut hier vielleicht Hellmich?