Bombenexperten untersuchen Baustelle in Neudorf erneut
18.02.2010 | 17:25 Uhr 2010-02-18T17:25:00+0100
Duisburg.Nachdem auf der Baustelle des neuen Berufskollegs in Neudorf bereits der zweite Blindgänger gefunden wurde, sollen Kampfmittelexperten das Gelände erneut überprüfen. Die Baustelle war im Januar freigegeben worden, weil es keine konkreten Hinweise auf Bomben gab.
Nach der Entschärfung der zweiten Fliegerbombe auf dem Gelände des zukünftigen Berufskollegs am Freitag wird der Kampfmittelräumdienst erneut einige Bereiche der Baustelle untersuchen. Die Experten werden sich dabei nach Angaben des Immobilienmanagements Duisburg (IMD) am Montag und Mittwoch nächster Woche auf die Bereiche der Ankerstraße und Carstanjensgarten im Norden der Baugrube sowie entlang der Bismarckstraße im Süden konzentrieren. Zuvor wird das Erdreich bis zu 50 Zentimetern Tiefe abgetragen, damit Metalldetektoren zum Einsatz kommen können.
Die Zeitverzögerung auf der Baustelle kann im laufenden Betrieb aufgefangen werden, so das IMD.
Vor Beginn der Aushubarbeiten wurde das Gelände in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst im Januar zuletzt eingehend überprüft und anschließend von den Experten des Landes für die Bauarbeiten freigegeben. 54 Sondierungsbohrungen hatten ebenso wie Messungen mit Metalldetektoren keine konkreten Hinweise auf Blindgänger im Boden ergeben. An einer Stelle verursachte vermutlich Bauschrott ferromagnetische Störungen, die keine exakten Messwerte zuließen.

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