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Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra

04.02.2012 | 18:00 Uhr
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
Wie 2011 sollen auch in diesem Jahr die Geschäfte im Duisburger Forum an Sonntagen geöffnet werden.Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.Während in Bochum der Rat jetzt beschlossen hat, in diesem Jahr keinen einzigen verkaufsoffenen Sonntag zu genehmigen , hat der Einzelhandelsverband Niederrhein für Duisburg 18 Termine mit 22 Sonderöffnungen beantragt .

Er begründet dies auch mit dem großem Imageerfolg der verkaufsoffenen Sonntage, die eine Million Menschen anlocken würden. Die Sonntage verteilen sich auf die Stadtteile und die Innenstadt, für die vier Termine (1. April, 30. September, 4. November und 9. Dezember) vorgesehen sind. Während Einzelhandelssprecher Wilhelm Bommann die verkaufsoffenen Sonntage im WAZ-Interview für unverzichtbar hält, begrüßt der Superintendent der Ev. Kirche, Armin Schneider , den Bochumer Beschluss.

Verbot wäre ein Schlag ins Gesicht
Sonntag soll Ruhetag für alle sein
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Kommentare
07.02.2012
10:36
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von rudizehner | #19


Soll Bochum dicht machen, wenn die sich das leisten können.

Es gibt genug attarktive Städte, in die man ausweichen kann.
Mancheiner wird allerdings dann auch wochentags nicht mehr wiederkommen.

Egal.....

06.02.2012
16:07
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von Hotte44 | #18

Personalkosten, Energie, Strom, alles wird auf die Preise umgelegt. Das zahlen natürlich auch die Kunden die den verkaufsoffenen Sonntag nicht brauchen. Man kann doch einen Euro nur einmal ausgeben. Was sol also der verkaufsoffene Sonntag?

06.02.2012
07:22
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von nie88 | #17

Eine vernünftige Entscheidung

05.02.2012
19:33
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von Andreas45141 | #16

richtig so

05.02.2012
17:09
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von Der_Wurzelpacker | #15

Ich bin für eine 5-Tage-Woche in ALLEN Bereichen, dass heißt
freie Wochenenden für Taxifahrer
freie Wochenenden für Busfahrer
keine Öffnung von Biergärten, Gaststätten am Wochenende
denn all das ist nicht lebensnotwendig und daher muss aus den Bereichen auch keiner am Wochenende arbeiten.
Es geht nicht an, dass nur für die "armen" Verkäufer/innen so etwas gefordert wird oder sind die Beschäftigten in den anderen Bereichen Menschen 2. Klasse?

05.02.2012
15:47
#12 nur weil die Leute sonntags kommen
von meigustu | #14

oder es Karfreitag in Venlo voll ist oder weil es das Internet gibt, bedeutet das trotzdem nicht dass bei Abschaffung von verkaufsoffenen Sonntagen über das Jahr gesehen die Gewinne der Einzelhändler in Bochum zwangsläufig schrumpfen müssen.



05.02.2012
14:09
Früher ist auch keiner verhungert und Konsumterror
von RANRW | #13

Die ganze Diskussion ist letztlich ausschließlich ideologisch zu verstehen (meinerseits natürlich auch - nämlich radikal libertär). Es ist doch auch nicht ansatzweise überlebensnotwendig an Sonn- und Feiertagen z.B. in ein Restaurant zu gehen. Oder gibt es da etwa Defizite in der wöchentlichen Einkaufsplanung ? Haben die in in der Gastronomie beschäftigten kein Recht auf Teilnahme an Vereinsleben oder Spiel und Spass mit Kindern, welche doch nach Argumentation der Freunde des "früher ist auch keiner verhungert" zwingend an Sonntagen erfolgen muss ? Und wo sind die Studien oder Nachweise über tatsächlich erolgte Erosionen der Familien durch liberale Ladenöffnungszeiten - auch gerade im Vergleich mit anderen Ländern mit nahezu völliger Freigabe der Ladenöffnungszeiten z.B. Schweden ? Es geht letztlich nur um vermeintliche Kronjuwelen der unsäglichen Allianz aus Gewerkschaften und Kirchen. Hinzukommt die geradezu bizarre Betonung des "früher ist auch keiner verhungert" bzw. "überlebensnotwendig". Nach dieser Maßgabe könnten dann mal viele - gerade auch von vermeintlich "linker Seite" liebgewonnene - Errungenschaften beleuchtet werden. Möglicherweise schließt sich dann ja sogar der Kreis mit libertärer Sichtweise und einem auf das Minimum heruntergefahren Staat, der eben wirklich nur für die überlebensnotwendigen Dinge da ist.

05.02.2012
13:26
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von gbnhufdc | #12

meigustu, ja der verkausoffene Sonntag hat sehr große Auswirkungen auf den Umsatz. Ansonsten würden die Leute im Internet oder Zb. in Venlo einkaufen. In Venlo ist es Zb. an Karfreitag rappelvoll. 70 % der Kunden sind dann Deutsche.

1 Antwort
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von Hotte44 | #12-1

Venlo ist ein schlechter Vergleich. In Venlo sind viele Dinge erheblich preiswerter, z.B. Kaffee ,Tee, Obst und Gemüse. Offensichtlich werden auch nicht so oft Kartelle wie in Deutschland gebildet, wo sich Unternehmen ungerchtfertigt bereichern.Deswegen fahren viele Deutsche nach Venlo.

05.02.2012
13:22
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von gbnhufdc | #11

Pankratz81, da werden Sie lange warten bis andere Städte folgen. In Dortmund berät gerade ein Gremium aus Vertretern der Kirche, GEWERKSCHAFT Verdi und Einzelhandel, an welchen Sonntagen in Dortmund wieder geöffnet sein darf.

Der Einzelhandel in Dortmund reibt sich die Hände weil Sonntags viele Bochumer erwartet werden.

Hier liebe Bochumer:

http://www.verkaufsoffene-sonntage.de/

05.02.2012
13:21
Bochum verbietet verkaufsoffene Sonntage - Pro & Contra
von UnserGisela | #10

Ich fände es prima, wenn die Stadt Bochum das Verbot wirklich konsequent anwenden und wenn andere Städte dem Beispiel folgen würden.

Ok - Zeitgenossen, die als liebstes Hobby tatsächlich "Shoppen" angeben, werden dadurch in eine tiefe Sinnkrise getrieben. Alle anderen sollten sich freuen. dass dieser gnadenlose Konsumterror auch mal an eine Grenze stösst.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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