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Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen

16.11.2009 | 17:50 Uhr
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen

Duisburg. Die Bauarbeiten zum Visitor Center, dem Besucherzentrum zur Kulturhauptstadt 2010 im City-Palais, sollen noch in diesem Monat starten. Eine Eröffnung könnte bereits im Februar möglich sein. Der Betriebsrat von Duisburg Marketing sorgt sich derweil um die künftige personelle Ausstattung.

Die Bauarbeiten zum Visitor Center, dem Besucherzentrum zur Kulturhauptstadt 2010 im City-Palais, sollen noch in diesem Monat beginnen. „Sofern der Ausbau durch die Gebag vor Weihnachten abgeschlossen werden kann, bleibt das Ziel der Eröffnung des Visitor-Centers Anfang Februar realistisch”, sagte Duisburg-Marketing-Geschäftsführer Uwe Gerste der NRZ. Die bauvorbereitenden Planungen sowie Vertragsregelungen seien weitestgehend abgeschlossen

Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft DMG. Foto Geinowski

Allerdings wird das 190 Quadratmeter große Besucherzentrum in der „Futtermeile” des City-Palais nicht ganz den Anfangsplanungen entsprechen. Gerste: „Die ursprüngliche Kostenschätzung der Gebag, wie sie in den Förderantrag eingeflossen ist, hat sich bei den Detailplanungen nicht bestätigt, ein Ausbau in der vorgesehenen Art hätte durch die Gebag mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht erfolgen können.”

So müsse auf das im Visitor Center auf einer Empore geplante „Back Office” verzichtet werden. Ein anderes Vorgehen wäre laut Gerste „nicht denkbar gewesen, da es unweigerlich mit einer Erhöhung der städtischen Eigenmittel, die aus der Zuweisung des Landes zur Kulturhauptstadt finanziert werden, verbunden gewesen wäre”.

Damit ist es auch „Essig” mit dem Freizug und der Vermietung der Tourist Information am Eingang der Königstraße. Eine Vermietung sei weiterhin vorgesehen, vielleicht aber nur des Erdgeschosses. Dann wäre oben im Gebäude Platz fürs heimatlose „Back Office”.

Ausdrücklicher Wunsch der Ruhrgebiets-Tourismus GmbH ist laut Uwe Gerste eine einheitliche Kernöffnungszeit in allen Visitor Centern und damit eine Ausweitung insbesondere samstags, aber auch – in der touristischen Saison – sonntags. Will meinen: Die Öffnungszeiten des City-Palais' sind die Zielvorgabe. Der DMG-Geschäftsführer: „Entscheidend für eine Realisierung dieses inhaltlich notwendigen Ziels ist eine kooperative Haltung von Personalvertretern, wobei das Duisburger Ergebnis abzuwarten bleibt, die Gespräche hierzu jedoch kurzfristig geführt werden.” Gerade mal 100 Tage vor der erhofften Eröffnung sollte das wohl angegangen werden.

Mit welchem Personalaufwand, vor allem mit wie vielen freien Kräften, das Visitor Center „gefahren” werden soll, und was mit den befristet Beschäftigten geschieht, dazu wollte Gerste nichts sagen. Nur soviel: „Zu Personalangelegenheiten kann und wird die Gesellschaft keine öffentliche Aussage treffen.”

Der Zoff geht weiter

Der Betriebsrat von Duisburg Marketing und Geschäftsführer Uwe Gerste liegen über Kreuz. Vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf ist ein Berufungsverfahren anhängig, weil der Betriebsrat der Meinung ist, er sei auch für die Messe- und Service-Tochter „DUMES” zuständig. Kommende Woche wird vor dem Arbeitsgericht Duisburg um verschwundene E-Mails des Betriebsrats verhandelt.

Nun treibt die Beschäftigtenvertreter um Vorsitzende Claudia Tropiano eine weitere Sorge um, die mit dem Aufbau des Visitor Centers im City-Palais verbunden ist. Wenn die Tourist Information, wie auch immer, darin aufgehen soll, könnte dies das Aus für zwei befristet Beschäftigte bedeuten. Das fürchtet jedenfalls der Betriebsrat, der erfahren haben will, dass die DMG verstärkt Fremdkräfte einsetzen will. Tropiano: „Das ist uns seit letzter Woche bekannt.”

Diese Vermutung sieht sie dadurch gestützt, dass einer der seit Jahren befristet arbeitenden Frauen, einer Betriebsrätin, die Teilnahme an einer Schulung erst bewilligt, dann entzogen wurde. „Dem Betriebsrat wurden die Absichten des Geschäftsführers geflissentlich verschwiegen”, so Tropiano süffisant. „Für uns ist es kaum vorstellbar, dass die Landesfördergelder für das Visitor Center für den Stellenabbau der DMG zur Verfügung gestellt werden.”

Eine Ausweitung der Arbeitszeiten – auf Samstag und Sonntag – lasse sich auch nicht mal eben so machen. Das „verstößt gegen zwingende Beteiligungsrechte des Betriebsrates, aber auch gegen den geltenden Tarifvertrag”.

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Kommentare
14.03.2010
01:40
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von Khân | #46

ab nach bruckhausen - Straßenfegen

14.03.2010
01:38
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von Khân | #45

Der erste spruch ist ja wohl total bekloppt,mann. Das ist der selbst. ab in die tonne. Was für ein blödmann.

13.03.2010
19:30
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von anubis159 | #44

man fragt sich doch, warum Gerster noch da ist und noch nicht Pommesbudenbesitzer im Totentempel ist. Da kann der nicht viel falsch machen, oder doch...

13.03.2010
00:25
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von editt | #43

Wie arm ist das denn?!? Genau so ein A####l wie bei alltours, oder was!? Ist das vlt. ansteckend?

12.03.2010
04:50
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von xs ultra | #42

Bossende Niete ohne Nadelstreifen.

18.11.2009
22:25
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von armeschweine | #41

# 37 # 38
NEIN. denn das kann man nicht mitansehen.

18.11.2009
17:19
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von kolibrii | #40

hat eigentlich jemand verfolgt wie die vielen Angstellten die Firma verlassen haben seit uss Uwe dabei ist? und der nächste Streich, der folgt sogleich.....

18.11.2009
12:58
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von duisburgerin | #39

hat eigentlich mal jemand verfolgt wie viele Angestellte die DMG verlassen haben seit uss Uwe dabei ist?

17.11.2009
15:19
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von miamigirl | #38

Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird. (U. Schmidt)

16.11.2009
23:02
Besucherzentrum bereitet dem Betriebsrat Sorgen
von alias | #37

Wohin gehst du, Übel? Wo es mehr Übel gibt.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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