Bei Verspätungen gibt's in Duisburg jetzt Geld zurück
04.08.2009 | 11:20 Uhr 2009-08-04T11:20:00+0200
Duisburg. Kommt die Bahn oder der Bus zehn Minuten oder mehr zu spät, gibt es künftig bares Geld zurück: 2,30 Euro für Erwachsene und 1,30 Euro für Kinder erstattet die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG). Drei Monate soll das Projekt laufen. Verlängerung möglich.
Kommt die Bahn oder der Bus zehn Minuten oder mehr zu spät, gibt es künftig bares Geld zurück: 2,30 Euro für Erwachsene und 1,30 Euro für Kinder erstattet die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG).
Eine Fahrt von 100 komme mit zehn Minuten oder gar mehr Verspätung ans Ziel, so Siewior gestern bei der Vorstellung der Pünktlichkeitsoffensive unter dem Motto „Immer nach Plan”. dennoch wolle die DVG noch besser werden: „Unsere Fahrgäste sollen sich darauf verlassen können, dass sie mit der DVG zuverlässig und pünktlich ans Ziel kommen.”
„Unser Anspruch ist es, Verspätungen von mehr als zehn Minuten auszuschließen. Daran wollen wir uns ab sofort messen lassen”, ergänzte Birgit Adler, Leiterin des DVG-Verkehrsmanagements. Kleinere Verspätungen seien nicht komplett auszuschließen, weil sich die DVG nun einmal die Straßen mit dem Autoverkehr teilen müsse und auch Baustellen immer wieder zu Verzögerungen führten.
Antrag im Internet oder im Kundencenter
Die Rückerstattung der Fahrpreise sei „ganz einfach”, so Adler weiter. Einen Antrag bekomme man im Internet und in den Kundencentern der DVG (davon gibt es allerdings nur zwei: Im Brahm-Center in Marxloh und Harry-Epstein-Platz in der Innenstadt). Die Verspätung muss innerhalb von drei Tagen mit Angaben zu Linie, Tag und Uhrzeit gemeldet werden, mit dem Geldabholen kann man sich drei Monate Zeit lassen. Das Ticket für die verspätete Fahrt muss ebenso vorgelegt werden wie der Personalausweis.
Durch die Geld-zurück-Garantie erwartet die DVG auch verstärkt Hinweise auf Schwachstellen im Bus- und Bahn-Netz. 2250 Kundenmeldungen gibt es bisher beim städtischen Verkehrsunternehmen, mindestens eine Verdoppelung der Rückmeldungen wird durch ein neues „Kunden-Kontakt-Managemenet” erwartet. Verspätungsmeldungen und Kritik (auch per Internet) würden ausgewertet und eventuell im nächsten Fahrplan verarbeitet, erklärte Adler: „Über Lob freuen wir uns aber auch.”
Die Verspätungsgarantie wurde im vergangenen Jahr bereits in Krefeld ausprobiert. 1200 Erstattungen gab es dort, und aus der Testphase ist jetzt eine Dauergarantie geworden.

21:17
Zur Erstattung des Fahrpreises bei Verspätung sollte man mal das Kleingedruckte lesen.Es bekommt nämlich nur der Jenige das Geld zurück der einen Barfahrschein vorlegen kann . Wer ein Monatsticket oder ähnliche Ausweise hat bekommt nicht einen cent wieder.Also-nicht verarschen lassen.
11:20
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16:52
Die 903 müßte Samstags zur Einkaufszeit mindestens alle 10min statt alle 15min rollen und die U79 sollte mit allen Fahrten in Meiderich beginnen bzw. enden.
10:45
So wie die DVG allgemein drauf ist, muss man seine 2,30 Euro sicherlich über alle Instanzen einklagen....
03:27
****** auf dat Geld! Ich will endlich mal sitzen und atmen können in der 903! Als die einzige Nord-Süd Verbindung ist die Taktung, sowohl in der Woche wie auch am Wochenende, ein absoluter Witz. Von den Buslinien 908 und 910 mal ganz zu schweigen. Ich verteidige ja Duisburg immer da, wo es nur geht und ich lebe lieber hier als in Berlin. Aber als ich vor kurzem dort den ÖPNV nutzen durfte, wurde ich schon etwas neidisch.
17:39
Und der gute Tom sollte sich doch in seinen DVG Verschlag zurückziehen. Hoffentlich ist dieser Haufen bald weg von der Fahne. Es gibt andere Unternehmen, die das Geschäft zigmal besser machen!
16:29
@ #3
richtig, drei von fünf Straßenbahnen der Linie 901 fahren an ihren ersten Haltestellen zwischen Laar und Zoo zu früh ab, sogar im Tunnel, wo man meinen könnte, dass der Computer, der die Bahnen steuert auch den Fahrplan beachtet. Die Fahrer kümmern sich nämlich überhaupt nicht um die Abfahrtszeit!
und dann reichen 40 Sekunden zu früh, um die Reisezeit von 30 Minuten auf 1 1/2 Stunden zu verlängern.
Es gibt keine vernünftige Erklärung, warum die Fahrer zu früh abfahren. oder wollen die schon mal Zeit raus holen, umd die Langsamfahrstelle zwischen Vinkeweg und Tausendfensterhaus auszugleichen?
Warum werden solche dauerhaften Langsamfahrstellen nicht mit im Fahrplan berücksichtigt?
Für Verspätungen kann man ja noch Verständnis aufbringen, aber zu frühe Abfahrten sind eine Ohrfeige für die Kunden.
eigentlich müsste man sich zweimal täglich beschweren.
12:00
Hey, ich seh gerad, ich krieg sogar als Dauerkarten/Semesterticket Besitzer Geld zurück , das hätt ich jetzt nicht gedacht
11:51
Hey Tom009!
Keine Ahnung wies in Oberhausen und Düsseldorf aussieht, aber ich weiß aus Essen und Bochum wies sein könnte (und auch in Mülheim läuft das besser)
Mir stört nämlich hauptsächlich das fehlen jedweder Nachtverbindung, während in obengenannten Städten jede Nacht Nachtexpresse auf den Hauptlinien fahren guckt man in Duisburg schon ab 23.15 in die Röhre. Wenn ich irgendeine nächtliche Verkehrsplanung durchziehe via Vrr.de dann komm ich in jeder Stadt überall hin -> nur in Duisburg endet die Fahrt am HBF.
Dass muss man sich mal vorstellen: Der Mülheimer Teil der 901 wird in der Woche bedient durch Nachtexpresse und zwar bis zum Duisburger HBF, danach wär dann ja die DVG zuständig und die hält das wohl nicht für nötig.
In Bochum ist es so, dass ein Nachtexpress die ganze Nacht fährt, der bedient quasi die ganze Stadt in einer unglaublich langen Route, aber wenigsten KOMMT MAN ÜBERHAUPT nach Hause.
Naja, und solche Sachen wie dass die wirklichen Hauptverkehrslinien 901 und 903 bereits am Samstag Nachmittag nur noch halbstündig verkehren find ich auch unter aller Sau.
11:06
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