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Behindertenquote über dem Pflichtwert

26.09.2011 | 18:28 Uhr

Duisburg. In Duisburg haben der LVR und die örtliche Fürsorgestelle Menschen mit Behinderung und ihre Arbeitgeber mit rund 990.000 Euro unterstützt.

In 490 Fällen wurden behinderte Menschen im Beruf und ihre Arbeitgeber finanziell gefördert und damit Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap geschaffen oder gesichert.

Rheinlandweit konnte 2010 für rund 900 schwerbehinderte Frauen und Männer ein neuer Arbeits- oder Ausbildungsplatz geschaffen werden. „Dies ist zwar gegenüber dem Vorjahr ein merkliches Plus - dennoch ist festzustellen, dass der wirtschaftliche Aufschwung nicht in gleichem Maße bei den Menschen mit Behinderung ankommt“, so LVR-Sozialdezernentin Martina Hoffmann-Badache.

Die vom LVR aufgewendeten Mittel stammen aus der Ausgleichsabgabe, die Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern entrichten, die weniger als fünf Prozent Schwerbehinderte beschäftigen. Im Arbeitsagenturbezirk Duisburg lag die Beschäftigungsquote 2009 bei 5,5 Prozent (private Arbeitgeber: 5,3 Prozent; öffentliche Arbeitgeber: 6,3 Prozent) und somit über dem vorgeschriebenen Wert.

DerWesten

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Kommentare
26.09.2011
21:51
Behindertenquote über dem Pflichtwert
von Braami | #1

ich habe mich auf eine bevorzugten stelle für behinderte bei der polizei beworben.laut integrationsfachdienst hätte man mich zum direkten vorstellungsgespräch einladen müssen.dies ist auch nicht geschehen,sondern es kam die übliche absage.
dies zeigt doch, das nicht einmal öffentliche arbeitgeber die gesetzte nicht wahrnehmen.
ich hätte sogar dagegen klagen können, aber was bringt das ???

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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