Bebauung der Bahnhofsplatte in Duisburg weiter ungewiss
08.06.2012 | 17:57 Uhr 2012-06-08T17:57:00+0200
Duisburg. Noch immer scheint es keine passable Lösung für die brach liegende Bahnhofsplatte am Duisburger Hauptbahnhof zu geben. Bei der Sondersitzung der Politik am 18. Juni könnte deshalb auch die Auflösung der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft beschlossen werden, die die Bebauung vorantreiben sollte.
"Wir fangen auf jeden Fall in diesem Sommer an". Dieser Satz von Ralf Oehmke ist gerade einmal sechs Wochen alt. Und er ist eines der zahlreichen Versprechen zum Start der Arbeiten auf der Bahnhofsplatte des Geschäftsführers der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft, das er wie sämtliche Ankündigungen zuvor womöglich ebenfalls nicht halten kann.
Denn nach NRZ-Informationen soll es auch bei der erneuten Ausschreibung für die Gestaltungsarbeiten wieder ein erhebliches Problem geben. Wieder einmal soll offenbar alles teurer werden als geplant, wieder einmal könnte sich die Gestaltung der bereits seit mehr als anderthalb Jahren brachliegenden Beton-Fläche verzögern. So ist von Mehrkosten von bis zu einer Million Euro die Rede — Geld, das die Stadt nicht hat und ein Problem, dass sie sich im Zuge eines 82 Millionen Euro schweren Sparpakets auch nicht leisten kann.
Das Grau(en) hat einen Namen: Bahnhofsplatte. Seit 524 Tagen haben wir und die Duisburger das Betonfeld nun vor Augen. Noch immer ist nichts zu sehen von der versprochenen blühenden Landschaft. Darum twittern wir nun täglich unseren Fensterblick, unser Alltagsgrau. Ein wenig Polemik.
Deshalb wurde die Politik jetzt zur Sondersitzung einberufen. 18. Juni, 15 Uhr: Dieser Termin könnte so etwas werden wie ein Schlusspunkt der Geschichte der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft. Einen Tag nach der OB-Wahl steht der Bahnhofsvorplatz als einziges Thema auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Mitte.
Mitarbeiter können in die Stadtverwaltung wechseln
Mit dem Ausbleiben einer endlich überzeugenden Lösung für den wahrscheinlich wichtigsten Platz der Stadt wie auch mit dem Stocken der Innenhafen -Entwicklung (Holzhafen-Treppe!) wird die Auflösung der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft wohl unausweichlich. Sparkonzepte für die Haushaltssanierung sehen es so vor, die Mitarbeiter würden in die Stadtverwaltung wechseln können.
In diesem Zusammenhang verwundert weiterhin die Tatsache, dass der Rat erst im vergangenen Sommer die Vertragsverlängerung von Geschäftsführer Oehmke um fünf weitere Jahre stillschweigend gebilligt hat.
13:14
,,Noch immer scheint es keine passable Lösung für die brach liegende Bahnhofsplatte am Duisburger Hauptbahnhof zu geben." - alleine diese Äußerung zeigt doch die massive Realitätsferne der verantwortlichen in Duisburg! Warum muss ich mir Gedanken machen über eine möglichst ,,schöne", aber letzten Endes absolut (!) sinnlose Gestaltung? Die Parkplatzlage am HBF ist prekär - wieso also nicht diese Platte sinnvoll nutzen und einen Parkplatz draus machen? Das wäre das einzig Vernünftige... Aber für die Verantwortlichen zu profan - denn dann hätte das Areal ja einen wirklich Nutzen für die Bürger.
09:11
Wenn es unsere rot-rot-grüne Ratsmehrheit nicht schafft, diese scheußliche Brache in 1A-Lage einigermaßen anständig gestalten zu lassen, hätte man die A59 gar nicht überdeckeln müssen und die offene Autobahn dort weiter langdonnern lassen können. Verschwendung, Inkompetenz und Starrsinn überall! Man muss sich ja schämen zu sagen, man kommt aus Duisburg, wenn DAS der erste Eindruck ist, wenn Gäste aus dem Hauptbahnhof heraus kommen.
07:50
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10:42
Passt doch zu Duisburg was das aussehen angeht :)
09:27
Sorgen macht mir auch das Boecker-Grundstück. Nichts deutet darauf hin, dass hier zügig weiter gebaut wird. Das Boecker-Haus war schrecklich. Aber das Areal ohne Boecker-Haus ist noch viel hässlicher. Es scheint direkt aus der Hölle zu kommen. So muss es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Duisburg ausgesehen haben.
Wenn uns dieser Platz jetzt ein paar Monate oder Jahre so erhalten bleibt, nur weil eine Handvoll Denkmalschützer geil aufs Mauergucken ist, dann ist das der Todesstoß für die Duisburger Innenstadt. Auch darüber muss am 18.06. geredet werden.
20:41
Warum nicht ein Möbelhaus drauf bauen, wenn die Statik es hergibt? Neuer Slogan: Vom Bahnhof gleich in Duisburgs gute Stuben! ;-)
16:27
Die Stadt jammert, daß sie kein Geld hat und läßt diesen Platz brach liegen. Mit geringem Aufwand liesse sich auf der Fläche ein (Behelfs)parkplatz anlegen, der wenigstens Parkgebühren einbrächte.Und wenn man sich dann am St. Nimmerleinstag auf ein Leuchtturmprojekt - darunter gehts ja meist nicht - geeinigt hat, kann man den Platz ja immer noch entsprechend gestalten.
Wollte ich gerade auch schreiben. Von der einen Seite gibt es doch sogar noch eine Einfacht, da fehlt nur etwas Schotter und ein wenig Asphalt und ruckzuck kann geparkt werden.
15:47
Kinderspielplatz, Parkplatz oder Outlet-Center....
14:59
würden sich freuen wenn die Platte glatt geschliffen für sie freigegeben würde.
Und dann mal schauen wer seinen Laden daneben aufmachen will.
14:03
Begrünt und bepflanzt die Platte. Dazu ein paar Bänke und fertig isses.