„Bandidos“-Unterstützer wollte mit Brandsatz Schläge der „Hell’s Angels“ rächen
01.02.2012 | 17:39 Uhr 2012-02-01T17:39:00+0100
Duisburg. Für versuchte schwere Brandstiftung muss sich seit Mittwoch ein Unterstützer der Rockerbande Bandidos vor dem Duisburger Landgericht verantworten. Beim Prozessauftakt beteuerte er, der Molotov-Cocktail, der an der Wand einer „Hell’s Angels“-Kneipe zerschellte, sollte nur ein Denkzettel sein.
Medienwirksam hatten „Bandidos“ und „Hell’s Angels“ im Frühjahr 2010 einen bundesweiten Waffenstillstand ausgerufen. Doch inzwischen machen vielerorts wieder Vorfälle um die handfeste Rivalität der beiden Rocker-Clubs Schlagzeilen. Das Landgericht Duisburg beschäftigt seit gestern ein Fall, bei dem ein Supporter der „Bandidos“ in der Nacht zum 10. Mai 2011 einen Brandsatz gegen eine Hamborner Gaststätte warf, in der ein Unterstützungsclub der Gegenseite ansässig sein soll.
Gegen 1.30 Uhr war der Molotow-Cocktail knapp unter einem Fenster an der Mauer der Gaststätte an der Freiligrathstraße zerschellt und, ohne Schaden anzurichten, verpufft. Und das mit Absicht, wie der Angeklagte aus Dinslaken (22), beteuert. „Ich wollte den Leuten nur einen Denkzettel verpassen“, so der junge Mann.
Einige Monate zuvor sei er von den Supportern der „Hell’s Angels“ verprügelt und - was den Angeklagten wohl noch mehr ärgerte - sein Auto beschädigt worden. Wenn er das Lokal hätte abfackeln wollen, hätte er nicht nur Benzin, sondern ein viel wirksameres Gemisch verwendet, so der geständige 22-Jährige, dem die Anklage versuchte schwere Brandstiftung vorwirft.
Brandsatz-Werfer ist auch wegen Einbruchdiebstahl angeklagt
Nicht der einzige Anklagepunkt: In rund einem Dutzend Fälle war der Dinslakener zwischen Mai und August 2011 in seiner Heimatstadt als Einbrecher aktiv geworden. Vorwiegend in Privatwohnungen stahl er alles, was nicht niet- und nagelfest war: Fernseher, Laptops, Handys, Schmuck und Bargeld verschwanden.
In einem Fall ließ der „Bandido“-Fan sogar Parfüm-Flakons mitgehen. Der Angeklagte gestand auch diese Vorwürfe rückhaltlos ein. Nur zu seinem Lebenslauf wollte sich der 22-Jährige nicht ohne Vorbereitung äußern. Das soll bei der heutigen Fortsetzung des Verfahrens erfolgen.
Vier weitere Verhandlungstage sind angesetzt. Prozessbeobachter gehen nach dem Geständnis allerdings davon aus, dass das Urteil früher fällt.

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Wer oder was sind denn bitte schön die "Anständigen"? Wer legt fest, wer die "Anständigen" siond und was sie tun und wie sie denken (dürfen)? Oder ist das nur mal wieder so ein demagogischer Selbstbeweihräucherungs-Begriff, um sich selbst wenigstens etwas Gewicht zu verleihen???
Wer btiteschön sind den die "Anständigen"? Wer legt denn die "Anständigen" fest? Sind Das nun die die kleinbürgerlichen Spießer? Die WDR4-Hörer? Oder doch die linksgrünen Oberlehrer? Was darf denn ein "Anständiger" so denken, oder viel interessanter noch: was denn nicht? Warum fasst man die libanesischen Banden in Altenessen mit Samthandschuhen an und verlangt hier hartes Vorgehen? Ist so etwas einem "Anständugen" immanent?
22:45
Der Mann wollte die Kneipe nicht in Brand setzen, des wegen hat er nur Benzin genommen. Ich glaube das solche Märchen die Richter dazu bringen noch härter zu bestrafen. Der mann ist voll uneinsichtig.
"Wenn er das Lokal hätte abfackeln wollen, hätte er nicht nur Benzin, sondern ein viel wirksameres Gemisch verwendet, so der geständige 22-Jährige, dem die Anklage versuchte schwere Brandstiftung vorwirft"
22:40
Warum der Artikel unter dem Schlagwort "Rockerszene" zu finden ist, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. "Organisierte Schlägerbanden" würde es schon eher beschreiben.
Mit "Rockern" haben diese gescheiterten Existenzen, die sich Bandidos nennen, rein gar nichts zu tun...