Azubis der Duisburger Wirtschaftsbetriebe stellen Arbeit vor

Auch Tanja Lechsner, im zweiten Ausbildungsjahr zur Gärtnerin im Garten und Landschaftsbau, gewährte einen Einblick in ihre Arbeit.
Auch Tanja Lechsner, im zweiten Ausbildungsjahr zur Gärtnerin im Garten und Landschaftsbau, gewährte einen Einblick in ihre Arbeit.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Tag der Ausbildung der Duisburger Wirtschaftsbetriebe feierte Premiere auf dem Betriebshof in Kaßlerfeld. Die Azubis stellten ihre Arbeit vor.

Duisburg.. Das Portfolio der Ausbildungsberufe ist bei den Wirtschaftsbetrieben breit gefächert. In zwölf unterschiedlichen Professionen können junge Menschen bei dem kommunalen Unternehmen ihre berufliche Laufbahn starten. Für das neue Ausbildungsjahr, das am 3. August startet, sind alle Stellen vergeben. Die Ausschreibung für den Azubi-Jahrgang 2016 läuft jedoch bereits. Näheres dazu gab es beim Tag der Ausbildung auf dem Betriebshof in Kaßlerfeld.

Maurice Becker öffnet die Tür eines monströsen Spülwagens und gewährt einen Einblick ins Innere des Fahrzeugs. Mit diesem Gefährt ist er auf Duisburgs Straßen unterwegs. Seit 2013 absolviert der 18-Jährige bei den Wirtschaftsbetrieben eine Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. „Zu unseren Aufgaben gehört es unter anderem, Rattengift zu legen oder die Kanäle zu kontrollieren.“

Azubis erhalten langfristige Perspektive

Genug zu tun ist allemal. Schließlich gibt es in Duisburg ein 1500 Kilometer langes Kanalnetz. Den beruflichen Weg, den Becker eingeschlagen hat, würde er jederzeit wieder wählen. „Man arbeitet jeden Tag in einem anderen Umfeld. Langeweile gibt es nicht“, so Becker, der nach seiner Lehrzeit bei den Wirtschaftsbetrieben dort bleiben möchte. Die Chancen stehen nicht schlecht. „Wir bieten unseren Azubis eine langfristige Perspektive“, so Michael Lieske, Bereichsleiter Personalbetreuung. 23 bis 25 Ausbildungsstellen werden bedarfsgerecht bei dem Unternehmen pro Jahr ausgeschrieben.

Jonathan Adrian (22) macht bei den Wirtschaftsbetrieben eine duale Ausbildung zum Gartenbauingenieur. Damit ist er dort der Erste seiner Art. Nach dem Start hat er erst einmal 14 Monate Praxiserfahrung gesammelt. Derzeit absolviert er sein zweites Semester an der Fachhochschule in Höxter. Dort stehen Vorlesungen in Pflanzenkunde oder Statik auf dem Stundenplan. „Er leistet eine Menge“, berichtet Susanne Zander, die die Premiere des Tages der Ausbildung organisiert hat.