Ausstellung zum Thema Asyl

Im Rahmen seiner Kampagne für die Einführung von verbindlichen Mindeststandards für die Unterbringung von Geflüchteten präsentiert der Flüchtlingsrat Duisburg ab Dienstag, 28. April, die Wanderausstellung „Nirgendwo ist hier“ im Kreativquartier Ruhrort. Die Ausstellung ist bis zum 13. Mai zu sehen. Studierende verschiedener Kunsthochschulen nähern sich in diesem Projekt des Landesflüchtlingsrats NRW dem Thema Flucht und Asyl an und fragen: „Was nimmt man mit, wenn man nicht weiß, wohin man geht. Wie richtet man sich ein, wenn man nicht weiß, wie lange man bleibt? Wie verständigt man sich, wenn man die Sprache nicht spricht?“

Zudem finden zwei Konzerte statt

Im Anschluss an die Duisburger Akzente zum Thema „Heimat“ ist dies eine Ausstellung, die mit Fotographien der Lebenswirklichkeiten von Geflüchteten andere Betrachtungsweisen von Heimat, dem Ankommen, dem Hiersein und dem Hierleben ermöglicht. Die Vernissage zur Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr im Kreativquartier Ruhrort (Gemeindehaus Dr.-Hammacher-Str. 6) statt. Zur Eröffnung werden u.a. die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas (SPD) und der Ehrenvorsitzende des ökumenischen Bundeskirchenasyls, Dr.Wolf-Dieter Just, sprechen.

Die Ausstellung ist jeweils montags bis donnerstags (8-17 Uhr) und freitags (8-16 Uhr) geöffnet. Begleitend dazu finden im Gemeindehaus Ruhrort am Sonntag, 3. Mai, um 18 Uhr ein Konzert des Jungen Ensembles Ruhr statt. Am Samstag, 9. Mai, steigt ab 20 Uhr das Benefizkonzert „Uwe X. – Hilfe für Kinder aus der Prostitution“.