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Aufpeppen mit 66,8 Millionen Euro

01.03.2009 | 16:05 Uhr

KONJUNKTURPAKET II. Viel Geld fließt in die Energieverbesserung von Schulen und in Sportanlagen - Kunstrasen statt Asche.

Die Treppen im Böninger Park sollen barrierefreien Rampen weichen. (Foto: Alexandra Umbach/far) Für 630 000 € bekommt das Affenhaus des Zoos eine neue Heizung: Mit Holzschnitzeln soll demnächst Wärme erzeugt werden. (Foto: Friedhelm Geinowski) ALLE VORSCHLÄGE Das Rasenspielfeld des Volksparkstadions soll zu einem Kunstrasenplatz umgebaut werden. (Archivfoto: Denise Ohms)

66 830 440 €: So viel Geld erhält die Stadt aus dem so genannten Konjunkturpaket II. Bei der Verteilung der zusätzlichen, bislang nicht geplanten Maßnahmen in den Bereichen Bildung und Infrastruktur auf die einzelnen Stadtbezirke hat sich die Stadt streng nach der jeweiligen Bewohnerzahl gerichtet, um niemanden zu benachteiligen.

Insgesamt gibt es Vorschläge in Höhe von 86,9093 Millionen € (Vorrat für den Fall, dass die eine oder andere Maßnahme nicht bis zum Stichtag 31. 12. 2010 vollendet ist oder von der Aufsichtsbehörde als nicht genehmigungsfähig angesehen wird), über die der Rat am Montag, 9. März, abschließend abstimmen soll. Über die Bezirke hinaus gibt es 25,2418 Millionen €, die in gesamtstädtisch wirkende Maßnahmen fließen sollen. Dazu zählen der Ersatzneubau der Gemeinschaftsgrundschule Salzmannstraße (sechs Millionen €) und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung sowie Lichtsignalanlagen, um Energie einzusparen (jeweils 2,5 Millionen €). 1,5 Millionen € sollen für die Überarbeitung von Grünanlagen, 1,04 Millionen € für den Abbau von Ampeln ausgegeben werden.

So profitieren die Bezirke Im Bezirk Walsum stechen von der Höhe der auszugebenden Summen die energetische Sanierung und die Schaffung von Barrierefreiheit beim Kopernikusgymnasium für 1,55 Millionen € und das Verbessern des Energieverbrauchs bei der Gemeinschaftsgrundschule Unter den Kastanien (1,45 Millionen €) heraus. Jeweils 490 000 € gibt es für die Sportanlagen Emanuelstraße und der von Walsum 09: Mit diesem Geld sollen Aschenplätze zu Kunstrasenspielfeldern werden. Insgesamt sollen im Bezirk 7,372 Millionen € investiert werden.

Hamborn soll von 8,7744 Millionen € profitieren. Das meiste Geld soll in die Energiesanierung der Gemeinschaftshauptschule Anne-Frank-Schule fließen - 1,5 Millionen €. Über eine Investition von 800 000 € (Energieverbesserung) dürfte sich die Gemeinschaftsgrundschule Regenbogenschule freuen. Aber auch 42 000 € für die Erneuerung der Spielstandsanzeige in der Schulsporthalle Albert-Einstein-Straße stehen auf dem Programm.

820 000 € werden im Bezirk Meiderich/Beeck für die Verbesserung der Bürgermeister-Pütz-Straße von der Anschlussstelle der Autobahn 59 bis zur Straße Unter den Ulmen ausgegeben. Die Verbesserung der Energiesituation an der Gemeinschaftsgrundschule Heinrich-Bongers-Straße darf 800 000 € kosten. Insgesamt sind Investitionen von 8,335 Millionen € vorgesehen.

Besseres Trainingslicht Der Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl soll 5,334 Millionen € erhalten. 1,7 Millionen € sind für die Energieverbesserung sowie den barrierefreien Um- und Ausbau der Kindertagesstätte In den Haesen eingeplant. An der Sportanlage Rheinpreußenstraße sollen der Asche- zum Kunstrasenplatz, die Trainingsbeleuchtungsanlage saniert werden. Kostenpunkt: 600 000 €.

Im Bezirk Mitte sollen 12,7606 Millionen € ausgegeben werden. Das Landfermanngymnasium soll für 3,1 Millioen € barriefrei gemacht und energiesaniert werden. Dasselbe soll bei der Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße und der katholischen Grundschule Grabenstraße 1,6 Millionen € kosten. Die Energiesanierung der Gemeinschaftshauptschule Hitzestraße wird mit 29 000 € veranschlagt.

Spitzenreiter in Rheinhausen ist die Energiesanierung der Gemeinschaftsgrundschule Donkschule: 1,42 Millionen € sind hier vorgesehen. Für 15 000 € soll der Schulsportplatz Albert-Einstein-Gymnasium neuer beleuchtet werden. Gesamtinvestition: 9,603 Millionen €.

Für den Süden sind mit 9,4685 Millionen € unwesentlich weniger Finanzmittel vorgesehen. Sie fließen unter anderem in die Energiesanierung und den barrierefreien Um-/Ausbau des Mannesmanngymnasiums (zusammen 2,75 Millionen €), aber auch die Sportanlage Großenbaumer Allee bekommt eine Erneuerung der Trinkwasserversorgung und der Sanitäreinrichtungen für 24 500 €.

Wer sich für die komplette Liste der Verwaltungsvorschläge interessiert, kann sie im Internet einsehen. Unter der Adresse www.duisburg.de muss man auf auf den Reiter "Rathaus,Politik, Bürger Service" klicken, dann auf "Sitzungskalender", "März". Am 9. März findet die Ratssitzung statt. Die muss angeklickt werden. Unter "TOP 1" steht die Drucksache 09-0311. In ihr findet man Dateien mit den Vorschläge für die Bezirke und die überbezirklichen Maßnahmen.

Wolfgang Krause

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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