Auch die Zuschauer verehren den „Botschafter für Duisburg“

Nicht nur die Gäste auf der Bühne, sondern auch jeder der 1200 Zuschauer im Publikum verbindet mit dem Kabarettisten Sting seine ganz eigene Geschichte. Nina Thielmann hat den Künstler einst in Kettwig erlebt und gehört seitdem zum Fanclub. Wolfgang Hermes kennt eigentlich Stings Frau. „Ich war dabei, als es zwischen den beiden gefunkt hat“, plaudert er aus. Als Hochzeitsgast darf er natürlich auch beim 20. Bühnengeburtstag nicht fehlen. „Ich finde es toll, dass die Kollegen das hier für ihn machen.“ Jan-Pieter Barbian, Leiter der Stadtbibliothek, lobt Sting als „Botschafter für Duisburg“, der überall, wo er auftritt, auch immer die Stadt repräsentiere. Beruflich verbinden ihn mit Sting vor allem schöne Abende in der alten Zentralbibliothek – und dass Sting einer der ersten Buchpaten wurde.

Auch die Verwandtschaft lässt es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Zwar wurde ihm früher durchaus geraten, doch bitte etwas Anständiges zu lernen, aber Sting träumte schon als Junge davon, Kabarettist zu werden. Hanns-Dieter Hüsch war immer sein großes Vorbild. Cousin Michael Rose verrät denn auch: „Das war schon früh abzusehen, dass Kai mal irgendwann auf der Bühne stehen würde.“ Bei Familienfeiern halte er sich aber zurück. „Da ist er auch mal ernst. Aber das eine oder andere kennen wir natürlich“, erklärt Petra Rose.