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Atomkraft

Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan

12.03.2011 | 18:51 Uhr
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
Am Duisburger Hauptbahnhof versammelten sich Samstagabend 40 Atomkraftgegner zu einer Demo. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.Die Ereignisse in Japan bewegen auch die Menschen in Duisburg. Spontan versammelten sich Samstagabend rund 40 Demonstranten vor dem Hauptbahnhof und zogen zum Forum. Eine Forderung der Protestler: sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke weltweit.

Die Duisburger Linke hatte am Nachmittag über Facebook zu dem Protest aufgerufen und viele geübte Demonstranten, etwa von der MLPD, Teilnehmer der Montagsdemos, aber auch politisch interessierte Studenten fanden sich ein. Teilweise haben sie auch über eine klassische Telefonkette von der Aktion erfahren. Die spontan gemalten Plakate zeigten Kreuze und verglichen die Tragödie von Fukushima schon mit Tschernobyl. Auch Flaggen mit der Sonne, dem Markenzeichen der Anti-Atom-Bewegung, wehten im lauen Frühlingswind.

Druck von der Straße soll Politiker aufrütteln

Video
Die Katastrophe in Japan hat die Menschen im Revier nachdenklich gestimmt.

„Wir haben heute den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher gesessen und die Ereignisse verfolgt. Es ist schlimm genug, dass wir für Japan nichts tun können, aber die Katastrophe zeigt, dass wir uns in Deutschland ebenso mit der Frage der Atomkraftwerke beschäftigen müssen“, betont Peter Römmele. Der 33-jährige Thyssen-Krupp-Mitarbeiter ist sich sicher, dass sich auf politischer Ebene nichts ändern wird. „Das geht nur über den Druck der Straße“, sagt er kämpferisch. Davon ist auch Politik-Student Malte Albrecht (23) überzeugt: „Das ist das einzige Mittel, sich individuell zu solidarisieren.“ Eskortiert von der Polizei zogen die Protestler friedlich zur Königstraße. Dabei appellierten sie an die Politik und insbesondere an Bundesumweltminister Röttgen, in Deutschland die Atomkraftwerke abzuschalten.

Am Montagabend wollen die Teilnehmer der Montagsdemo das Thema wieder auf die Tagesordnung setzen. Am Sonntagmittag soll es auch in Bochum eine Anti-Atomkraft-Demonstration geben. Das wird auf der Website www.bo-alternativ.de angekündigt.

Fabienne Piepiora

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Kommentare
14.03.2011
13:20
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von taosnm | #66

#65 lyla

Das ist korrekt, ich habe schon vorgestern gegen den Atomstrom demonstriert, weil ich Kinder haben und ihnen ein glückliches und gesundes Leben gewährleisten wollte. Und wir wurden schon in den 70ern diffamiert, ebenso wie heute. Und es waren auch damals schon die ignoranten und geldgeilen CDU-Parteianhänger, die dieses taten. Und nicht eines ihrer Argumente hält einer Überprüfung stand. Atomstrom ist nicht der billigste Strom, sondern der teuerste. Und er ist absolut risikobehaftet, das Wort Restrisiko ist nur ein Verniedlichen der tatsächlichen Gefahr. Und die statistische Wahrscheinlichkeit des Supergaus einmal in 1000 Jahren ist durch 3 Supergaus in gut 30 Jahren widerlegt. Wir wurden belogen und betrogen und sollen das auch weiterhin hinnehmen. Ich fürchte jedoch, das wird nicht mehr funktionieren. Und Tschüss, Herr Mappus, und nach Ihnen viele Andere.

14.03.2011
12:27
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von lyla | #65

Es ist echt peinlich was hier einige Kommentatoren von sich geben. Die meisten Menschen die zur Zeit gegen Atomstrom auf die Straße gehen tun es nicht erst seit Heute oder Gestern.
Es sei auch noch erwähnt das wir eine ganze Menge an Strom an Österreich und andere Länder liefern. An die Befürworter von Atomstrom denkt mal darüber nach wo der Müll bleibt.
Ich bin dafür das ihr euch freiwillig meldet und ein paar von den Fässchen bei euch im Keller einlagert, es strahlt so schön.
Danke für den Hinweis Rike werde gleich unterschreiben.

14.03.2011
10:21
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von Rike57 | #64

@61 von mike47441 , wenn nicht JETZT, wann dann?
Muß erst vergleichbares bei uns passieren, das wir das Problem thematisieren dürfen?

Atomkraft? NEIN DANKE!
http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/super-gau-in-japan-akws-abschalten

14.03.2011
10:11
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von Mispo | #63

Na Mike, auch son Anhänger unserer regierenden Wirtschaftsmarionetten ?

14.03.2011
10:09
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von Mispo | #62

Ach, sieh an, auch der CDU-Büttel r.kant will mal wieder erkannt haben, dass ohne Atom-Dreck das Licht ausgeht.
Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel gesammelte Dämlichkeit aus den Kommentaren der ignoranten und von Technik aber auch null-Ahnung habenden AKW-Befürwortern spricht.

14.03.2011
09:56
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von mike47441 | #61

Die politische Instrumentalisierung der Tragödie durch die Öko-Fuzzies kotzt mich an.

In Japan sterben Menschen und diese Hirnis haben nur ihre Dogmen im sonst leeren Schädel.

Kann die WAZ hier nicht mal -dichtmachen-?

13.03.2011
19:21
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von Rike57 | #60

Atomkraft? NEIN DANKE!
Mach auch du mit:
http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/super-gau-in-japan-akws-abschalten

Denn:
Der strahlende Atommüll

Alleine in deutschen AKWs fallen jedes Jahr über 450 Tonnen radioaktiver Müll an. Müll, der strahlt. Aber er ist nicht stahlend sauber, sondern er ist strahlend gefährlich. Auch die Endlager sind keine Lösung, denn es gibt bisher überhaupt kein sicheres Endlager für den Atommüll. Und selbst wenn es eines gäbe, es ist einfach keine Lösung. Hinzu kommt rein politisch noch, dass ausgerechnet die Regionen, die überwiegend politisch von den AKWs überzeugt sind, keine Endlagersuche in Ihren Gebieten wünschen. Warum aber soll nur im Noden Deutschland der Müll entsorgt werden? Warum nicht z.B. auch in Bayern?
http://www.sonne-24.de/wichtigeakwinfo.html

13.03.2011
13:32
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von taosnm | #59

#56 mitLINKSinsVERDERBEN

Wenn das Abschalten der AKWs tatsächlich dazu führen würde, dass die Stromversorgung zusammenbricht, hätten die Betreiber das getan, als rot/grün den Ausstieg beschloss. Die sind nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel. Sie zeihen andere der Polemik, doch ihr Beitrag ist blanke Polemik und von keinerlei Kenntnis getrübt. Die Atomlobby will sich noch einmal die Taschen so richtig vollmachen und wird dabei von einer konservativen und vorgeblich christlichen Regierung getragen, die sich allerdings nun wahrscheinlich unangenehmen Diskussionen wird stellen müssen.

13.03.2011
12:36
Atomkraft-Gegner aus Duisburg demonstrieren nach Kastastrophe in Japan
von kadiya26 | #58

#56

Gute Idee! Laßt uns die AKW einfach mal abschalten. Und dann staunen, dass trotzdem noch alles funktioniert!

13.03.2011
12:11
Blockierter Kommentar.
von wkah | #57

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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