Asbest-Reinigung in der kommenden Woche beendet

Durch den Großbrand an der Dieselstraße flogen Asbest-Partikel durch die Luft. Überall wo diese Partikel lagen, musste in Schutzkleidung gereinigt werden.
Durch den Großbrand an der Dieselstraße flogen Asbest-Partikel durch die Luft. Überall wo diese Partikel lagen, musste in Schutzkleidung gereinigt werden.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
In den drei Wochen nach dem Großbrand in Rheinhausen wurden 20.000 Quadratmeter belastete Fläche gereinigt. Ende der Arbeiten in der kommenden Woche.

Duisburg..  Nach dem Brand der Lagerhalle in Rheinhausen und der damit verbundenen Asbestverunreinigung werden nach Mitteilung der Stadt die Reinigungsmaßnahmen bis zur kommenden Woche abgeschlossen sein.

Von den Fachleuten der mit der Reinigung beauftragten Firma sowie dem vom Amt für Umwelt und Grün hinzugezogenen Sachverständigen für Asbest wurden insgesamt 120 private Grundstücke untersucht. Hiervon wurden inzwischen 25 (ca. 20.000 m² Fläche) als belastet identifiziert.

Auf 19 Grundstücken sind, so berichtet die Stadt in einer Presseerklärung, alle Arbeiten beendet. In einem Fall werde das Umweltamt bis Anfang nächster Woche mit entsprechendem Nachdruck auf die Säuberung dringen. Fünf Grundstücke einer Wohnungsgesellschaft am Rande der Belastungszone werden bis Montag Nachmittag gereinigt sein. Weitere Priorität lag auf dem Reinigen der Gewerbeflächen, hier vor allem auf den Dächern. Dabei ging es um ca. 80 Betriebe mit 27 Eigentümern (63 000 m² Fläche). Aufgrund der Gefährdungslage hat das städtische Umweltamt die Maßnahmen im Wege der Ersatzvornahme durchführen lassen.

In der Zone 1 (Umfeld der Brandstelle und Dieselstraße) wurden inzwischen alle Flächen gereinigt. Die Reinigung und Entsorgung innerhalb der Lagerhalle am Brandherd dauert noch an. In der Zone 2 (Hochstraße bis zur Deichstraße) mit gewerblicher Nutzung werden die Maßnahmen in der nächsten Woche abgeschlossen. Alle Arbeiten geschahen bislang einvernehmlich mit den Eigentümern.

Außerdem wurden exemplarisch in drei Wohnungen Luftmessungen durchgeführt. Bei allen Messungen nach VDI-Richtlinie 3492 wurden keine Asbestfasern vorgefunden. Es wurde somit keine Luftbelastung durch die Brandreste in den Wohnungen ermittelt.

Im Zuge der Maßnahmen waren drei Firmen mit etwa 60 Mitarbeitern vor Ort tätig. Der Bereich wird nach zwei Wochen durch die Fachleute des Umweltamtes, dem Asbest-Sachverständigen sowie die Fachfirma einer Nachkontrolle unterzogen.