Arbeitslosenzahl nur leicht gestiegen
07.01.2009 | 14:30 Uhr 2009-01-07T14:30:00+0100Noch ist die Konjunkturflaute nicht mit voller Kraft auf den Duisburger Arbeitsmarkt durchgeschlagen.
Lediglich ein Plus von 116 Personen verzeichnete die Agentur für Arbeit im Dezember. „Saisontypisch” heißt das im Expertenjargon. Damit sind 29 250 Duisburger arbeitslos gemeldet, 8,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Quote bleibt bei zwölf Prozent, Duisburg bleibt Drittletzter in der Ruhrgebietsstatistik, vor Dortmund und Gelsenkirchen.
Nach Rechtskreisen getrennt betrachtet waren bei der Agentur für Arbeit im Dezember 5051 Bürger arbeitslos gemeldet, 214 mehr als im November. Bei der ARGE waren es 96 weniger. Hier schrumpfte die Zahl der Kunden um 3077 gegenüber dem Dezember 2007.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit sind im Dezember angestiegen. Von den 5395 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1921 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit, eine Steigerung von 3,1 Prozent. 42 Menschen weniger als noch im November gelang die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt. 1512 Menschen fanden einen neuen Job. „Hier macht sich die stärkere Einstellungszurückhaltung bei den Personaldienstleistern bemerkbar”, so Agenturchefin Angela Schoofs. Aber es geht noch was auf dem Arbeitsmarkt. Immerhin wurden im Dezember 1024 neue Stellen gemeldet. Für Schoofs ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen mit verhaltener Zuversicht ins neue Jahr gehen und weiterhin an qualifizierten Fachkräften Interesse zeigen.
Als vielgestaltig bezeichnet die Agentur-Chefin den Arbeitsmarkt zur Zeit: „Auf der einen Seite ist der geringe Anstieg der Arbeitslosigkeit, der in seinen Dimensionen auch zu einem Dezember mit gut laufender Konjunktur passen würde. Zu diesem Eindruck passt auch der hohe Stellenzugangn, der noch deutlich über dem Wert vom Dezember 2007 liegt, wo noch niemand an Finanz-, Automobil- und in der Folge die Stahlkrise gedacht hat. Auf der anderen Seite wissen wir aber, dass es eine real existierende Finanzkrise gibt, auch wenn ihre Auswirkungen noch nicht an den klassischen Beobachtungspunkten Arbeitslosenzahlen und Stellenzugangn abzulesen sind.”
Angela Schoofs begründet das mit der starken Verschlankung der Unternehmen in den vergangenen Jahren: „Die haben jetzt ihre Kernmannschaft zusammen.” Unternehmen nutzten viel mehr die betriebliche Flexibilität und das Instrument der Kurzarbeit. „Qualifizierte Mitarbeiter, die nicht entlassen werden, müssen in besseren Zeiten auch nicht erneut gesucht werden. Das erlaubt ein schnelles betriebliches Reagieren bei anspringender Konjunktur”, so Schoofs.

11:36
Na war mal wieder Tante Angelas Märchenstunde! Diese Bande lügt doch, wenn Sie den Mund aufmacht! Wie kann man Kurzarbeit gesundpredigen. Völlige Idiotie! Aber diese Truppe setzt ja auch auf Zeitarbeitsfirmen!