Anzeige gegen Ruhr.2010-Chef Pleitgen
25.08.2010 | 14:23 Uhr 2010-08-25T14:23:00+0200
Artikel, Fotos, Videos und ausgewählte Beiträge zur Loveparade in Duisburg und den Folgen – etwa zur Abwahl von Adolf Sauerland als OB und dem politischen Neuanfang in Duisburg – finden Sie auf unseren fünf Spezialseiten.
Duisburg.Gegen Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen ist bei der Staatsanwaltschaft Duisburg Anzeige erstattet worden – wegen des Loveparade-Dramas. Die Anzeigte richtet sich sowohl gegen Pleitgen persönlich als auch gegen die übrigen Ruhr.2010-Verantwortlichen.
Wegen des Unglücks auf der Loveparade sind nun auch Strafanzeigen gegen den Chef der Ruhr.2010 GmbH, Fritz Pleitgen, eingegangen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg teilte am Mittwoch mit, dass sich die Anzeigen neben Pleitgen persönlich auch gegen die Verantwortlichen des Kulturhauptstadt-Projekts richten.
Pleitgen hatte unmittelbar nach der Katastrophe gesagt, dass er nicht an den Planungen der Loveparade beteiligt gewesen sei, er sich aber im moralischen Sinne mitverantwortlich für das Unglück fühle. Kritiker der Ruhr.2010 argumentieren, dass Druck auf die Stadt Duisburg ausgeübt worden sei, damit die Loveparade inmitten der Veranstaltungen zum Kulturhauptstadtjahr unbedingt stattfinden kann.
Bei der Staatsanwaltschaft waren bislang Strafanzeigen gegen den Loveparade-Veranstalter Lopavent, die Stadt Duisburg und die Polizei eingegangen. Fünf Staatsanwälte und über 80 Fahnder befassen sich mit der Aufklärung des Unglücks, bei dem 21 Menschen starben.

15:13
Ich war auch dafür, dass die LP stattfindet und habe das auch hier kundgetan. Muss ich jetzt auch mit einer Anzeige rechnen?
14:44
@ Polhuis Die Randstädte zähle ich auch nicht zum Pott, das ist Provinz. Bin auch kein Fan des RVR so wie er jetzt besteht. Aber bei den Groß-Berlin und Groß-Hamburg-Gesetzen haben sich die eingemeindeten Gemeinden auch vehement gewehrt und heute sind die denke ich alle froh sagen zu können sie seien Hamburger oder Berliner. Will auch keine Ruhrstadt in dem Sinne, aber mal n bisschen mehr Mut zu was Neuem und das Kirchturmdenken ist kein Totschlagargument, sondern traurige und teure Realität.
13:59
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13:46
@ Potthead, das Paradoxe ist, das die Städte Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck sich selber nicht zum Pott rechnen. Dort ist auch niemand verkommen, verarmt ......und Rheinberg ist nicht die Vorstadt von Duisburg. Dort fühlen sich die Bewohner auch nicht als Ruhrpottler, sondern als Niederrheiner. Das nur Vorab.
Die Tragödie ist, das Metropolstreben, das Streben nach der Löslösung vom Niederrhein und von Westfalen wird nur von der Metropole Ruhr (RVR) angestrebt. Dieses Streben nach der Einheit wird von den meisten 53 Gemeinden, besonders in der Randlage nicht mitgetragen. Entsprechendes verhalten der einzelnen Lokalpolitiker wird von den Verbandspolitikern (RVR) meist mit dem Kirchturmdenken abgeschmettert. Das Metropolstreben führte aber zu der Loveparade, nur um zu Zeigen, das die Ruhrstadt mit Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg .... größer ist als Berlin.
Für mich ist das mit dem Kirchturmdenken nur ein Totschlagargument der Verbandspolitikern gegen alle Lokalpolitiker, Bürgermeister, Landräte, die ihre zugesprochene Aufgabe wahrnehmen.
11:28
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11:18
Heute morgen hat die Staatsanwaltschaft das OB Büro durchsucht, da noch Dokumente fehlten. Hoffentlich haben die jetzt alles. Und wenn der selbsternannte Aufklärer noch Aktenin seinem Büro hatte, ist das Behinderung der Staatsanwaltschaft, UJnterschlagung Fallrelevanter Akten und und und.
Da hilft auch kein PR Berater mehr. Aber der OB sagt bestimmt, von den Akten wusste ich nix, ehlrich.
11:07
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=13754728.html
Wie, die Büros des OB wurden erst jetzt duchsucht?
09:06
Stimmt. Aber die Ordner konnten nicht agieren, weil die Stadt der Polizei anordnete die Rampe abzusperren, sodass die Ordner, die eigentlich die
Ströme leiten sollten dies nicht erfuellen konnten.
Und die Polizei hat sich dann mehrheitlich nicht um die Sicherheit gekuemmert, weil sie der Meinung war: soll die Stadt mal zusehen.
04:29
@ #54 anni2010
Ihre Infos stimmen nicht so ganz! Rampe und Tunnel gehörten auch zum Veranstaltungsgelände, Veranstalter und Polizei waren dort gemeinsam für die Sicherheit zuständig.
00:05
aufklaerung
hatte er ja auch, deshalb waren auch nur so wenige gäste auf der party. das veranstaltungsgelände endete am rampenkopf. rampe, tunnel und straßen waren städtisches partygelände.