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Haushaltstage

Andrang wie nie zuvor bei "Haushaltstagen"

12.02.2010 | 11:52 Uhr

Noch nie waren sie so angesagt wie 2010: Die Haushaltstage mit Oberbürgermeister und Kämmerer hatten mehr Zuspruch als je zuvor. Was 2010 anders war? Das vor Kurzem vorgestellte Sparpaket, die „Tränenliste” in Form von über 400 verschiedenen Vorschlägen, wo gespart werden soll

Adolf Sauerland und Dr. Peter Langner hatten in dieser Woche den letzten Auftritt ihrer Tournee durch die sieben Stadtbezirke, bei der es – wie in den Jahren zuvor – in erster Linie um die städtischen Finanzen geht. Was 2010 anders war? Das vor Kurzem vorgestellte Sparpaket, die „Tränenliste” in Form von über 400 verschiedenen Vorschlägen, wo finanziell gekürzt, gekappt oder stärker zur Kasse gebeten werden soll.

„Es gab in diesem Jahr eine wesentlich höhere Resonanz als in den Vorjahren”, beschrieb Stadtsprecher Peter Hilbrands gestern den Publikumszuspruch. Das liege zum einen am aktuellen Sparprogramm, aber auch an der erstmals mit den Haushaltstagen verbundenen Präsentation der Bürgerforen zum neuen Flächennutzungsplan.

Unterm Strich seien 800 bis 900 Bürger zu den sieben Veranstaltungen gekommen, etwa doppelt so viele wie in den Jahren zuvor.

Traditionell gut besucht sind die Haushaltstage im Bezirk Hamborn, die in diesem Jahr offenbar noch etwas attraktiver ausfielen. Rund 200 Besucher trafen sich mitten unter Papageien, Insekten und Urwaldpflanzen in den Räumen der Zoohandlung Zajac.

Im Bezirk Süd war der Zuspruch in der Vergangenheit eher verhalten, in diesem Jahr aber deutlich größer. Im Mittelpunkt des Bürgerinteresses stand die Zukunft des Bertolt-Brecht-Berufskollegs. Auch in Rheinhausen führte das Thema Kollegschule die Bürger in Scharen zu den Haushaltstagen.

Straßenbau, Schulen, Bäder – darum ging es bei allen sieben Veranstaltungen rund um die städtischen Einnahmen und Ausgaben, wobei die Probleme der jeweiligen Bezirke im Vordergrund standen.

Was aus den zahlreichen Anregungen und Kritikpunkten der Bürger nun wird, ist nun Sache der Politik. Die Mitglieder der Bezirksvertretungen waren zu den Haushaltstagen eingeladen, ebenso die örtlichen Ratsmitglieder.

Die Sitzungen der sieben Bezirksvertretungen sind mit Absicht so terminiert worden, dass sie den Haushaltstagen folgen. So könnten die Bürgeranregungen bei den Etatberatungen berücksichtigt werden. Ob das auch so sein wird, kann jeder mitverfolgen: Die Sitzungen sind öffentlich.

Willi Mohrs

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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