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Am schicken Ufer im Innenhafen

11.11.2011 | 18:11 Uhr
Am schicken Ufer im Innenhafen
Strahlt abends: Der "Große Ringer" von Martin und Brigitte Matschinsky-Denninghof. Foto: Udo Milbret/WAZ-FotoPool

Duisburg.   Die Büroflächen im „H2Office“ werden vermarktet. .Die Vermarktung der Büroflächen im „H2Office“ betreiben die Eigentümer der Immobilie, das Kunstsammlerpaar Ströher, mit einigem Aufwand. Ein Olympiasieger und zwei Künstler helfen dabei .

Sanfte Saxofonmusik und Sekt, ein Olympiasieger und zwei renommierte Fotokünstler: Die Vermarktung der Büroflächen im „H2Office“ betreiben die Eigentümer der Immobilie, das Kunstsammlerpaar Ströher, mit einigem Aufwand. Ein schickes „Event“ an einem Donnerstagabend an den neuen Ufern des Innenhafens sollte solvente Mieter locken.

Das renommierte Hamburger Architekturbüro BRT (Bothe, Richter und Teherani) hatte sich von der Form ein Katamarans zum schwungvoll-eleganten Gebäude inspirieren lassen. Durch die verglasten Fassaden fällt viel Licht in die Räume; von den schönsten hat man einen Blick über den Innenhafen.

Dr. Michael Groß, der frühere Weltklasseschwimmer und heutige Chef der Frankfurter Marketing-Agentur Peakom („Entwicklung und Realisation kreativer Lösungen in den Bereichen Corporate Branding, Channel Marketing und Change Communication“) erläutert die Nachhaltigkeit des Gebäudes. Das bedeute neben ökologischen Aspekten auch der Concierge-Service oder die Aufenthaltsqualität, sagte der superschlanke Ex-Olympionike.

Und für „Aufenthaltsqualität“ sorgt denn auch die Kunst, die fest mit den Skulpturen „Judith“ von Markus Lüpertz im Foyer und „Großer Ringer“ von Martin und Brigitte Matschinksy-Denninghoff im Innenhof verankert ist.

Dazu kamen fürs „Event“ Fotografien von Hans-Christian Schink, die zuvor im Museum Küppersmühle zu sehen waren, und von Horst Wackerbarth, der im Kulturhauptstadtjahr im Lehmbruck-Museum gastierte. Die großformatigen Fotografien – aus Schinks Serie „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit“ und aus Wackerbarths Serie mit der roten Couch – waren in den leeren Büros an die Wände gelehnt worden. Wird doch das „H2Office“-Gebäude beworben mit dem Spruch „The Art of Working“ – Die Kunst des Arbeitens. Wie sagte schon Karl Valentin: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Und Joseph Beuys postulierte: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Folglich muss ja jeder arbeitende Mensch ein Künstler sein und der „Art of Working“ nachgehen, auch wenn das Maloche bedeuten kann...

Die Künstler des Abends arbeiteten jedenfalls mit und stellten sich auf der roten Couch des Fragen von Küppersmühlen-Direktor Walter Smerling. Jüngstes Bild des „Menschensammlers“ Wackerbarth ist ein Junge, der im Herzzentrum Bad Oeynhausen auf ein Spenderherz wartet; er lebt mit Hilfe eines Kunstherzen.

Gefragt nach Duisburg-Eindrücke, antwortete Hans-Christian Schink, die großen Umbrüche in der Stadt erinnerten ihn an Leipzig. Drastisch drückte es Wackerbarth aus, der die Stadt 2010 gut kennen gelernt hat: „Ziemlich abgefahren“ findet er Duisburg – auch mit all ihren Skandalen „von Mafia-Morden bis Küppersmühle“.

Anne Horstmeier

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Kommentare
12.11.2011
09:39
Liebe Frau Horstmeier…
von graphos | #2

… ich bin normalerweise kein Korinthenkacker, aber der Artikel strotzt nur so von (Recht)Schreib- und Satzstellungsfehlern. Kann das weg oder der ist das Kunst?

11.11.2011
22:14
Viel Kunst - ein wenig Politik?
von rschulz3 | #1

Ja, wir sind abgefahren. Und im Frühjahr hoffentlich noch mehr - ohne ASaualand.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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