Alte Heizkessel müssen aus dem Haus raus

Zahlreiche Haus- und Wohnungseigentümer müssen jetzt in ihre Heizkessel investieren. Denn fünf bis zehn Prozent dieser Geräte in Wohngebäuden sind älter als 30 Jahre. Weil das mit einem hohen Energieverbrauch und starker Klimabelastung einhergeht, gilt für viele von ihnen seit Januar eine Austauschpflicht. Für Eigentümer bedeutet dies erst einmal Kosten von mehreren tausend Euro. Aber: „Aktuelle Brennwertkessel verbrauchen deutlich weniger Öl oder Gas als die alten Heizwertkessel, weil sie auch den Abgasen nutzbare Wärme abgewinnen“, erklärt Jochen Kruse, Energieberater der Verbraucherzentrale Duisburg. „Die Investition kann sich deshalb durchaus bezahlt machen.“

Vorgeschrieben ist der Austausch von Konstanttemperaturkesseln, die älter sind als 30 Jahre. Entscheidend ist das Baujahr des Wärmetauschers. Manche Ü-30-Heizung darf weiterlaufen. Wer seit 1. Februar 2002 im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus wohnt, ist vom Austausch ausgenommen. Gleiches gilt für Anlagen in Mehrfamilienhäusern mit mehr als 400 kWh Nennleistung sowie für alle Brennwert- und Niedertemperaturkessel. Weiteren Rat gibt die Verbraucherzentrale, Friedrich-Wilhelm-Str. 30, 0203/4880 1101.