Alice Schwarzer referiert an Uni über Islamismus
17.11.2010 | 14:49 Uhr 2010-11-17T14:49:00+0100
Duisburg/Essen.Alice Schwarzer wird an der Universität Duisburg-Essen Vorträge über Islamismus und Integration sowie über Gewalt im Verhältnis der Geschlechter sprechen. Die Emma-Herausgeberin ist neue Inhaberin der Mercator-Professur.
Im September konnte Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen (UDE), vermelden, dass Journalistin Alice Schwarzer neue Inhaberin der Mercator-Professur ist. „Ich freue mich sehr über die Zusage, denn mit der Ernennung von Alice Schwarzer erfüllt sich in besonderem Maße die Grundidee der Mercator-Professur, nämlich Weltoffenheit und debattenanregende Beiträge in der Auseinandersetzung mit wichtigen Zeitfragen“, sagte Radtke.
Nun steht fest, welche Zeitfragen Alice Schwarzer für ihre Vorträge ausgewählt hat: Am 14. Dezember wird die Emma-Herausgeberin im Audimax am Campus Duisburg ab 18 Uhr über „Die Funktion der Gewalt im Verhältnis der Geschlechter“ sprechen. Im zweiten Vortrag am 25. Januar referiert sie im Audimax am Essener Campus „Über Islam, Islamismus und Integration“ (Beginn: 17 Uhr).
Die Eintrittskarten für die beiden Veranstaltungsorte waren bereits nach wenigen Tagen vergriffen. Darum sollen die Vorträge mit anschließender Diskussion zusätzlich in weitere Hörsäle und per Livestream im Internet übertragen werden.
Nach Bundesministern und Nobelpreisträgerin
Mit der 1997 eingerichteten Mercator-Professur soll das wissenschaftliche Vermächtnis des berühmten Duisburger Kartographen und Universalgelehrten aus dem 16. Jahrhundert wachgehalten werden. Die Persönlichkeiten, die bisher eine Mercator-Professur inne hatten, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zu ihnen gehören unter anderen: Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, der ehemalige Top-Manager Daniel Goeudevert, Filmregisseur Völker Schlöndorff, der Journalist Ulrich Wickert, die Soziologin Necla Kelek, die Nahost-Politikerin Hanan Ashrawi, die Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard sowie der Publizist Dr. Peter Scholl-Latour .
Alice Schwarzer volontierte nach einem Sprachstudium in Paris bei den Düsseldorfer Nachrichten, wurde Reporterin bei Pardon und ging von 1969 bis 1974 als freie Korrespondentin zurück nach Paris. Gleichzeitig studierte sie dort Soziologie und Psychologie. 1974/75 übernahm sie einen Lehrauftrag für Soziologie an der Universität Münster. In Paris gehörte sie zu den Pionierinnen der französischen Frauenbewegung. 1971 initiierte sie die berühmte Protestaktion gegen den Paragraph 218: „Ich habe abgetrieben“ (veröffentlicht im Stern), die letztendlich zum Auslöser der deutschen Frauenbewegung wurde. Über diese Problematik schrieb Schwarzer ihr erstes Buch („Frauen gegen den § 218“). Seither hat sie 27 Bücher als Autorin und 18 als Herausgeberin veröffentlicht.

16:19
Aha. Jetzt weiß ich endlich wie man an eine Professur kommt. Sensationelles Fachgebiet!
Schlafe Michel, schlaf ruhig weiter.
12:00
Hier ein älterer Blog-Artikel der Grünen Hochschulgruppe zum Thema:
http://ghgdue.wordpress.com/2010/09/15/mercator-professur-bruch-oder-kontinuitat/
Demnächst wird auch in der Studierendenzeitschrift due-politico ein Artikel zum Thema publiziert.
08:21
Ich glaube es gab und gibt weit bessere und würdigere Persönlichkeiten als eine Klatschreporterin die in letzter Zeit nicht gerade durch innovative Ideen und gute Bücher aufgefallen ist. Bei allem Respekt für die Arbeit von Frau Schwarzer: Irgendwann reicht es auch. Pläne und Änderungen sind schön und gut aber sobald Fanatismus dazu kommt ufert es schlicht aus und geht weit über das Ziel hinaus.
Durch die Vorverurteilung von Kachelmann und das mitspringen auf den Sarazinzug ist Frau Schwarzer aus meiner Sicht ungeeignet für diese Aufgabe. Um es mal klar zu sagen: man kann über die Thesen von Sarazin sagen was man will, das Buch hat wohl weit mehr vorbereitungszeit gehabt und mehr arbeit gefordert als die Themengleichen Bücher die wenige Tage danach auf den Markt gekommen sind
18:30
Ja dann isset ja juutt.
18:27
Brauchst nicht mehr zu versuchen das zu verstehen. Hat sich erledigt ! :-)
18:26
Nööö, gar nicht aufgebracht, aber Du schreibst nicht mehr gerade ! *lach
18:18
@12
wir sind aber jetzt ein bißchen aufgebracht, wie? So jetzt erstmal schön atmen, langsam und ruhig.
Und jetzt erklären Sie mir mal, wovon Sie überhaupt reden,ich versteh nämlich kein Wort!!!!!!!
18:15
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18:10
@8
wo haben Sie mich denn gesehen, Ihrer Meinung nach?
18:08
@7
Wenn ihr Männer Euch wieder wie solche verhalten würdet, dann könnten sich die Frauen auch wieder wie Frauen verhalten. Euch würde ein männlicher Alice Schwarzer mal ganz gut tun. Die Welt wäre nicht besser wenn sie von Frauen regiert würde, aber vielleicht, wenn sie von Männern und Frauen regiert würde. Will euch Männer keiner abschaffen!!!