Loveparade
Ärzte erwarten bunte Mixtur an Drogen
21.07.2010 | 18:00 Uhr 2010-07-21T18:00:00+0200
Duisburg.Wer an die Loveparade denkt, denkt meist auch schnell an Drogen. Die Notdienste halten sich in Bereitschaft.
Es gibt zwar keine „Gegengifte“, aber Professor Peer Abilgaard, Leiter der Psychiatrischen Klinik des Marienhospitals, sieht sich und die Ärzte-Kollegen aus Duisburg für die Loveparade bestens vorbereitet.
Auch weil der Veranstalter noch eigens eine Fortbildung organisiert hatte, um alle diensthabenden Mediziner auf den neuesten Stand der Drogenszene zu bringen, lobt Abilgaard.
Der Psychiater rechnet mit drei Sorten von Zuschauern: den echten Ravern, die Psychostimulanzien konsumieren, den neugierigen Zuschauern, bei denen vor allem Alkohol und Cannabis erwartet werden, sowie einer kleinen Schar Drogenabhängiger, die die Gelegenheit nutzen will, ihre Bestände aufzufüllen.
Bei den Drogen steht laut Abilgaard Alkohol immer noch an erster Stelle, gleich danach komme Cannabis. Da die Zuchtbedingungen in den Niederlanden immer industrieller würden und die Ernten besser, sei der THC-Gehalt, der euphorisierend und entspannt wirke, immer höher. „In den 70er Jahren hatte ein Joint einen Bruchteil der Konzentration“, so Abilgaard. Auf der „Beliebtheitsskala“ folgen Amphetamine wie Ecstasy, also die berühmten bunten Pillen, Halluzinogene wie LSD oder neuerdings MDA, und schließlich auch Kokain sowie Ketamin, das eigentlich für Kurzzeit-Narkosen in Tierarztpraxen verwendet wird und oft aus Einbrüchen stammt. Richtig dosiert soll es euphorisierend wirken.
Kernproblem für die Notärzte sei, dass meist gemischt konsumiert werde, also Alkohol plus. „Die Raver sind auch körperlich wahnsinnig verausgabt, dehydriert, so ein Körper kann schnell das Bewusstsein verlieren“, beschreibt Abilgaard. Wirkt jemand schläfrig oder nicht mehr richtig ansprechbar, sei das also ein ernstes Alarmsignal. Insgesamt gebe die Mixtur an Drogen auch in der Wirkung ein buntes Bild: „Da ist tatsächlich jeder Jeck anders.“
Zwar haben alle Duisburger Krankenhäuser Notfallbetten bereitgestellt, aber Abilgaard beruhigt: „Bei der letzten Loveparade mussten 80 Menschen stationär behandelt werden, darunter waren aber auch Prellungen und Brüche.“ Wahrscheinlicher seien Hörprobleme nach der Dauerbeschallung. Deshalb: Ohrstöpsel mitnehmen.

03:49
MDMA (3,4-MethylenedioxymethAMPHETAMINE)...
15:36
Amphetamine wie Ecstasy...
Das neuartige MDA...
Sehr wissenschaftlich, muss schon sagen :D
15:20
Sie gingen in den Birkenwald,denn die Pillen wirkten bald...........................................
12:41
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12:41
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12:41
Also ich werd mir morgen da so richtig die Birne zuknallen. Hab schon alles auf Vorrat und bis zur Loveparade ist es vom Logport auch nicht weit. Muss ja nur hier über die Eisenbahnbrücke und bin da :-)
11:08
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09:16
hier ist in der tat schon eine menge quatsch geschrieben, von leuten, die def. keine ahnung haben und für die bier und zigaretten keine drogen sind.
der wirre mist im ersten posting sagt alles:
Das Krankenhaus-System wird komplett kollabieren, da ALLE da auf Drogen sind!! Heroin, PCP - die ziehen sich da alles rein.
und wir werden drunter leiden müssen, weil wir nicht vesorgt werden!!
wer sind alle und wir, warum sollte bitte irgendwas kollabieren und leiden muss auch niemand...;-(
hauptsache, irgendwas unqualifiziertes ist aus den fingern gekommen, was?
tztztz
19:40
Geil!
Zitat:
Der WDR überträgt stundenlang diese Drogen- und Saufparty. Und wir dürfen mit unseren Gebühren diesen Mist auch noch bezahlen!
#6 von Friedmann , am 21.07.2010 um 21:57
Das gleiche denke ich wenn im TV Musikantenstadel läuft, diese Seniorenveranstaltung hätte schon längst abgesetzt werden müssen. Ein Skandal, dass für sowas lahmes überhaupt ein Euro aus den GEZ Gebühren ausgegeben wird. Da wird sich der Alk auch reingefahren und zusammen mit den Arzneimitteln die einige nehmen (müssen) wird das auch ein lustiger Drogencocktail.
15:49
Pillen, Pappen, Pepp, nehm ich diesmal nett...