Ämter müssen Bürgern Auskunft erteilen

Wer wissen möchte, wie es um die Sauberkeit an der Fischtheke im Supermarkt bestellt ist oder ob der Bäcker um die Ecke die vorgeschriebene Kennzeichnung bei seinen Brot- und Backwaren einhält, bekommt auf Anfrage Auskunft von der zuständigen Behörde. Amtliche Stellen wie etwa die Lebensmittelüberwachung sei verpflichtet, Verbraucher bei gezielter Nachfrage zu Lebensmitteln und alltäglichen Gebrauchswaren über ihre Erkenntnisse zu informieren, heißt es bei der Verbraucherzentrale NRW.

Auskunft erteilt werde zum Beispiel bei Lebensmitteln, ob es Belastungen durch Pflanzenschutzmittel gibt oder ob Erkenntnisse zu Hygienemängeln in konkret benannten Betrieben, die Lebensmittel herstellen oder mit ihnen hantieren, vorliegen.

Um an die gewünschten Informationen zu kommen, muss zunächst die zuständige Behörde ermittelt werden. Bei der Suche hilft die Behördensuchmaschine im Internet unter www.bvl.bund.de), wenn der Begriff Verbraucherinformationsgesetz eingegeben wird.

Verbraucheranfragen sollten in der Regel innerhalb eines Monats beantwortet werden – egal, ob sie am Telefon, per E-Mail, Fax oder schriftlich per Post unter Berufung auf das Verbraucherinformationsgesetz gestellt werden.