Adolf Sauerland bleibt OB in Duisburg
30.08.2009 | 21:01 Uhr 2009-08-30T21:01:00+0200
Duisburg. Adolf Sauerland wurde bei der Kommunalwahl im Amt bestätigt und bleibt Oberbürgermeister in Duisburg. Der CDU-Kandidat kam auf 44,61% der Stimmen. Konkurrent Jürgen C. Brandt erhielt 38,19%, Brigitte Diesterhöft (Linke) 5,61%. Im neuen Rat der Stadt ist die SPD stärkste Fraktion.
Zunächst war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Adolf Sauerland (CDU) und Jürgen C. Brandt (SPD). Doch am Ende stand fest: Sauerland bleibt Oberbürgermeister Duisburgs.
Um 20.55 Uhr waren alle 402 Stimmbezirke Duisburgs ausgezählt. Nach dem vorläufigen Endergebnis erhält Adolf Sauerland 74.186 Stimmen (44,61%). Jürgen C. Brandt (SPD) kommt auf 63.516 Stimmen (38,19%), Brigitte Diesterhöft (DIE LINKE) auf 9.326 (5,61%) und Doris Janicki (GRÜNE) auf 7.681 (4,62%).
Die weiteren vorläufigen Endergebnisse:
• Frank Albrecht (FDP): 2,63%
• Dagmar J. Sall-May (AMP): 0,24%
• Harald Jeschke (BL): 0,80%
• Hans-Dieter Even (ZENTRUM): 0,38%
• Rudolf Kley (FW-BU): 0,76%
• Dr. Eva Selic (SGU): 0,85%
• Mimi Müller (freie Bewerberin): 1,31%
Die Wahlbeteiligung lag bei 45,73%.
Im neuen Rat ist die SPD stärkste Fraktion: Mit 39,02% der Stimmen setzte sie sich gegen die CDU (33,53%) durch. Die SPD kommt damit auf 29 Sitze, die CDU auf 25. Die Grünen sind mit sechs Sitzen im Rat vertreten - ebenso die Linken. Die FDP kommt auf drei.

22:42
aber so langsam kennt der doch
alle bagger vom nierderrhein
wieso hat der denn nochmal als oberbaggerführer kanditiert
ist doch langweilig
da wäre mir mal ne frau am
joystick lieber gewesen
wenn es nur keine Lehrerin und Saufziege ist
15:21
# 74 Pullmann
Ihr Satz: Die IG.Metall steht auch nicht gerade an der Spitze des Fortschritts und der Erneuerung
Meine Antwort: Sie sind demnach einer von den vier Ur-Duisburgern, die noch mit dem Eselskarren durch die Monning streifen, sich in schlecht gegerbte Felle kleiden und abends versuchen, mit zwei Steinen ein Feuerchen zu entfachen.
Oder haben Sie doch ein Automobil neuester Bauart (Dank der von der IG Metall initiierten staatlichen Abwrackprämie 2.500 Euro günstiger)?
Die Mitglieder der IG Metall in den Betrieben SIND permanenter Fortschritt und Erneuerung.
Oder haben Sie schon einmal davon gehört oder gelesen, dass ein Grünen-Politiker eine Rauchgasentschwefelungsanlage oder einen Rußpartikelfilter oder einen Abgaskatalysator entwickelt, gebaut und verkauft hätte?
Neue Gesetze kommen aus der Politik, neue Techniken und damit Fortschritt aus der Industrie.
Ihr Satz: Ich weiß überhaupt nicht, wie weit Duisburger Politiker das Desaster hätten verhindern können. Arbeitsplätze aus dem Hut zaubern kann kein Kommunalpolitiker, und die Bildungsmisere hat einfach mit der Bevölkerungsstruktur zu tun.
Und genau diese faulen Ausreden nehmen Ihnen die Menschen einfach nicht mehr ab. Und deshalb laufen Ihnen die Wähler weg oder wählen anders.
Wahlzettel als Qualzettel als Strafzettel!
Und Tschüss
15:16
Glückwunsch Addi....
Von den kleinen hat mich JUNGES DUISBURG überrascht! Nur 23 Wahlkreise besetzt und trotzdem im Rat. In der BV Süd sogar stärkste von den Sonstigen.....
Die Jungs und Mädels haben einen klasse Wahlkampf hingelegt.
Mit 37 WKs wären sie mit zweien im Stadtrat....
Bin gespannt was sich so im Stadtrat ergibt.....?!?
12:46
Hallo merkt Ihr eigentlich noch was? Die Linken sind bedeutungslos, hier in Duisburg und überall. Nur weil Pinocchio (Lafontaine) im Saarland punkten konnte, macht die Linke einen Alarm, als hätte sie die Revolution ausgerufen.
Duisburg ist schon lange keine Arbeiterhochburg mehr, das manifestiert sich auch in den Arbeitslosenzahlen. Die Jobs für Arbeiter und ungelernte Kräfte werden immer weniger. Qualifikation ist gefragt. Wir befinden uns inmitten eines Strukturwandels, wer das nicht einsehen will und seinen Kindern immer noch den tollen Job bei Thyssen-Krupp als Zukunftsperspektive nennt, nur weil Opa und Papa auch dort waren oder sind, der muss sich über das zukünftige Hartz IV-Familienmitglied nicht wundern. Werdet endlich wach und tut etwas für Euch selbst.
12:04
Die SPD verbaut sich selber die Unterstützung durch Die Linke. Würde die SPD nicht ständig gegen Die Linke schiessen, hätte auch ich als Wähler der Linken den SPD-Kandidaten unterstützt, so wähle ich doch lieber die Linke-Kandidatin. Die SPD ist an sich selber gescheitert und der Linken-Kandidatin und deren Wähler jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach nur peinlich.
11:35
Die Linke hat Sauerland geholfen, einen dicken Sieg über die SPD einzufahren. Für eine Arbeiterhochburg die Duisburg ist das Ergebnis der Linken sehr enttäuschend. Wenn nicht hier, wo sonst in den alten Bundesländern sollte die Linke gute zweistellige Ergebnisse erzielen?
11:28
Aber Typisch für die Stadt ist auch diese konstalation.In keiner anderen Ruhrgebietsstadt findet man sowas.
In keiner anderen Ruhrgebietsstadt hat Grün soviel federn lassen müssen.
Die Linken sehe ich als Gewinner.der Bürgermeisterkandiat triet von dennen zurück und die Ersatzkandidatin holt auf anhieb den 3 Platz.
Das hat schon Applaus verdient.
11:21
#72
was soll die Meckerei. Duisburg hat mehr als schlechte Karten, das liegt an der Struktur, und die wurde nicht in den letzten 5 Jahren verantwortet, das geht weit in die Nachkriegszeit zurück.
Ich weiß überhaupt nicht, wie weit Duisburger Politiker das Desaster hätten verhindern können. Arbeitsplätze aus dem Hut zaubern kann kein Kommunalpolitiker, und die Bildungsmisere hat einfach mit der Bevölkerungsstruktur zu tun.
Was soll also das Gerede über Politik für Menschen? Die IG.Metall steht auch nicht gerade an der Spitze des Fortschritts und der Erneuerung.
11:10
Am 27. September ist wieder Wahl........Es gibt viele !!! alte Menschen !!!! die nicht wählen gehen. Viele sehen keinen Sinn darin...können nicht mehr richtig Laufen.....andere wollen einfach nicht....wozu denn auch....sie sterben ja eh bald( Ihre Meinung). Und da es immer mehr alte Menschen gibt sollte jeder mal den Nachbarn fragen.....besonders wenn er alt ist.....ob er / sie die Stimme abgegeben haben. Beim nächsten Mal vielleicht auch mal alte Menschen auf die Briefwahl aufmerksam machen und unterstützen!!!!!!!! Da sind alle gefragt !!!!!!als Nachbarn!!!!!! tätig zu werden und dies alten Menschen zu unterstützen.
Mal so ein Vorschlag um die Wahlbeteiligung zu erhöhen.
10:57
Wenn man vor die Wahl gestellt wird:
Baumeister mit Roten Klötzchen oder Baumeister mit Schwarzen Klötzchen, warum soll man dann wählen gehen?
Bürgerthemen - echte Bürgerthemen gab es in diesem Wischiwaschiwahlkampf doch überhaupt nicht.
Bildung? Fehlanzeige!
Arbeitsplätze? Noch größere Fehlanzeige!
Entschuldung? Doch da gab es ein paar Vorschläge von der F.D.P. und die waren derartig hanebüchen, dass das Wahlergebnis getrost als Quittung aufgefasst werden kann.
MIT PRACHTBAUTEN gestaltet oder entwickelt man keine Stadt. Der Beton fängt oben an zu bröckeln, wenn unten noch nicht mal Schlüsselübergabe war.
UND DAS WEISS DER BÜRGER.
MACHT ENDLICH POLITIK FÜR DIE MENSCHEN
www.gutes-leben.de
Schöne Grüße von der IG-Metall