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Adel verpflichtet: Neues Kinderprinzenpaar

27.05.2011 | 18:22 Uhr
Adel verpflichtet: Neues Kinderprinzenpaar
Vorstellung des neuen Kinderprinzenpaares Von links: Hofmarschall Joshua Wieland, Kinderprinz Timo Lindermann und Prinzessin Vivien Wieland. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool

Duisburg.Der Terminkalender von königlichen Hoheiten ist immer voll. Auch auf Prinz Timo I., Prinzessin Vivien I. und Hofmarschall Joshua kommt viel Arbeit zu.

Als Kinderprinzencrew des Duisburger Karnevals repräsentieren Timo Lindermann (12), Vivien Wieland (12) und Joshua Wieland (14) in der Session 2012 die jungen Jecken der Stadt.

Seit sie dieses Jahr mit ihrem Verein Närrischer Stammtisch Duisburg beim Karnevalszug gelaufen sind, wollen die drei bei der Prinzencrew mitmachen. Dass es schon ein Jahr später soweit sein sollte, kam besonders für Timo überraschend. „Meine Patentante hatte mich gefragt, ob ich da Lust drauf hätte. Dass ich Prinz bin, weiß ich erst seit zwei Wochen.“ Offiziel gekürt werden die Kinderprinzen und ihr Hofmarschall erst am 1. August nächsten Jahres, aber die Vorbereitungen laufen bereits. Zum Beispiel muss das Bühnenprogramm einstudiert oder die Kostüme anprobiert werden. „Auf die bunten Kostüme freue ich mich am meisten,“ sagt Timo. Und auf die Fahrt auf dem Kinderprinzenzug in Hamborn.

Der Närrische Stammtisch sei sehr stolz das Kinderprinzenpaar zu stellen, so Vorsitzender Detlef Woiwode. Über das Engagement freut sich nicht nur der Verein. Michael Jansen, gerade erst gewählter neuer Präsident des Hauptausschuss Duisburger Karneval: „Es ist nicht leicht, Kinder zu finden, die ein Jahr für den Duisburger Karneval opfern.“ Zwar steht der Spaß an erster Stelle, aber die Prinzencrew wird viel zu tun haben. Gut 100 Auftritte, auf verschiedenen Sitzungen, in Altenheimen oder in Awo-Zentren, sind für ihre Regentschaft eingeplant. „Wir wissen, dass wir wenig Freizeit haben und viel unterwegs sein werden“, meint Joshua. Doch das schreckt die jungen Adligen nicht. Sie freuen sich darauf den Närrischen Nachwuchs zu vertreten.

Robin Writsch

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