Das aktuelle Wetter Duisburg 8°C
Duisburg

941 Kinder bekamen Hefte und Stifte

28.08.2008 | 21:58 Uhr

FÜRSORGE. Die drei Kammern für Schulmaterialien von Caritas und Kolping verteilten Schulsachen für 19 000 E.

Die Regale sind geräumt, und 941 Schulkinder haben neue Hefte, Stifte, Füller und Mäppchen bekommen. So haben sie all das, was für einen Schulanfang in den Tornister gehört, und sie stehen ihren Klassenkameraden, bei denen zu Hause das Portemonnaie größer ist, nicht nach. Gestern zogen die drei Ausgabekammern für Schulmaterialien der Caritas und der Kolpingfamilie Bilanz.

489 Familien, die Hartz IV beziehen, haben das Angebot angenommen. In der letzten Woche kamen 941 Schulkinder und holten zum Beispiel 4425 Hefte, 650 Pakete Buntstifte, 640 Zeichenblöcke und 425 Farbkästen ab.

Die NRZ hat die Schulmaterialen-Aktion im Rahmen ihrer Kampage "Aktiv gegen Kinderarmut" unterstützt. Durch den Aufruf der Redaktion zu Spenden kamen 1800 E zusammen.

Das half den beiden Caritas-gemeinden der Pfarrei St. Norbert in Obermarxloh und in Meiderich sowie der Materialienkammer der Kolpingsfamilie Zentral, die Dinge anzuschaffen. Zusammen teilten die drei Kammern mit 35 ehrenamtlichen Helfern Stifte, Hefte, Zirkel oder Dreiecke für 19 000 E aus. Solch eine Kammer soll es im nächsten Jahr möglichst auch im Süden geben, und für den Westen Duisburgs ist sie auch im Gespräch.

Da bei der Verteilung auch um Spenden gebeten wurde, gingen 1150 E ein - ein Grundstock für das nächste Jahr. Die Initiatoren aber wünschen sich übergeordnete Hilfe. Hiltrud Wagener: "Es muss auch auf politischer Ebene etwas gemacht werden." (ama) Spenden an: Kto. 207 007 881 (St. Norbert), Kto. 223 000 993 (Kolping Zentral),Kto. 200 104305 (Caritas Meiderich), alle BLZ 350 500 00, Sparkasse Duisburg.

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/996330/create

Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

Captcha

Bitte übertragen Sie den Code in das folgende Feld:

Wort unleserlich? (Neuladen)

 
Aktuelle Fotos und Videos
Schützenfest in Großenbaum
Bildgalerie
Schützenfest
Kanu Worldcup
Bildgalerie
Wassersport
Aus dem Ressort
Auto Franken meldet Insolvenz an
Wirtschaft
Die Franken-Gruppe, großer Autohändler am Niederrhein und in Duisburg ist zahlungsunfähig und hat Insolvenz angemeldet. Alle sieben Standorte in Kamp-Lintfort, Moers, Krefeld und Duisburg arbeiten weiter. Nun wird ein Sanierungsplan erarbeitet.
Vielstimmig für den Erhalt der Oper in Duisburg
Rheinoper
Jonathan Darlington und John Fiore, die Ex-Generalmusikdirektoren der Philharmoniker, sind per Video vertreten, der Duisburger Geigenvirtuose Frank Peter Zimmermann setzt sich persönlich ein für den Erhalt der Opern-Ehe mit Düsseldorf ein.