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Duisburg

82 Mann gegen Eis und Schnee

20.12.2007 | 19:00 Uhr

VERKEHR. Wirtschaftsbetriebe rückten gestern mit vielen Fahrzeugen und einer Menge Salz-Granulatgemisch aus, um den morgendlichen Berufsverkehr nicht zum Erliegen zu bringen.

Um fünf Uhr begann gestern morgen der "Kampfeinsatz" für 82 Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe. Die Wettervorhersage am Mittwoch um 14 Uhr hatte bereits gewarnt. Minusgrade und Glatteisgefahr. Also hieß es "Raus aus den Federn" und rein in die Streufahrzeuge, die in Hamborn und Hochfeld stationiert sind. 20 Großstreuer für die Straßen, zwölf Kleinstreuer für die Radwege und 25 Kolonnenfahrzeuge für die Ampelübergänge und andere kleinere Flächen waren unterwegs, um das Chaos im morgendlichen Berufsverkehr, Blechschäden, gebrochene Knochen und blaue Flecken zu verhindern.

Dabei folgen die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe einem festen Schema. Zunächst werden 930 Kilometer Hauptstraße vom Eis befreit, dann folgen 250 Kilometer Nebenstraßen, bevor dann auch noch 1285 Kilometer Wohnstraßen angefahren werden. Gestern gingen für den Winterdienst immerhin 200 Kubikmeter Salz-Granulatgemisch drauf.

"Wir haben immer auf den Betriebshöfen ungefähr 400 Kubikmeter auf Lager, holen uns dann unser Gemisch von der Autobahnmeisterei, wo der große Berg lagert", so Volker Lange von den Wirtschaftsbetrieben.

Gehwege werden bis auf wenige Ausnahmen nicht von den Wirtschaftsbetrieben, sondern von den Anliegern geräumt. Das muss werktags von 7 bis 20 Uhr unmittelbar nach Schneefall oder Entstehen der Glätte erfolgen, am Sonntag dürfen die Bürger bis 8 Uhr warten, bevor sie Sand, Sägespäne, Splitt, Granulat oder Asche streuen müssen. Wer ein geeignetes Gefäß mitbringt, kann sich kostenlos Granulat bei einem der WBD-Betriebshöfe zu haushaltsüblichen Mengen abholen. (auf)

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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