Das aktuelle Wetter Duisburg 20°C
Großbrand

6500 Autos in Duisburg unter Compo-Rauchwolke verdreckt

08.11.2012 | 10:12 Uhr
Solch große Ascheteile gingen nach dem Großbrand bei Compo in Krefeld zu Boden. Durch die Asche wurden nach Angaben von Compo in Duisburg 6500 Autos verschmutzt.Foto: Arne Poll

Duisburg.   Der Großband beim Krefelder Düngermittel-Hersteller Compo hatte auch Auswirkungen auf dem Duisburger Stadtgebiet. 6500 Autos wurden durch die Rauchwolke verschmutzt - die meisten konnten inzwischen gesäubert werden. Auch auf mehreren Grundstücken rückten Reinigungsfirmen an.

Durch den Großbrand bei Compo in Krefeld wurden auf Duisburger Stadtgebiet 6500 Autos zum Teil stark verschmutzt. Ein Großteil der Fahrzeuge sei aber bereits gereinigt und aufbereitet, sagte der Sachverständige Rudolf Feindt, der die Schäden im Auftrag der Düngemittel-Herstellers in Augenschein nahm.

Feindt bezeichnet es als Glücksfall, dass die Aschereste erst weit entfernt vom Werk herunterkamen. Die meisten Stücke seien erst vier bis sieben Kilometer vom Brand entfernt heruntergekommen. Dadurch seien die verkokelten Stücke der Dachpappe nicht mehr heiß gewesen. „Wir mussten nicht ein Fahrzeug neu lackieren.“ Die Kosten hätten je nach Fahrzeug zwischen 20 und 200 Euro betragen.

Reinigungsfirmen rückten im Auftrag von Compo auch auf mehreren Grundstücken an, die komplett gereinigt werden mussten. Laut Feindt habe bisher niemand gesundheitliche Schäden geltend gemacht . Für den Schaden, den Compo nicht genau beziffern will, haftet die Allianz-Versicherung.

Rauchwolke über Duisburg

Arne Poll



Kommentare
Aus dem Ressort
Imbiss in Duisburger Innenstadt wurde in Brand gesetzt
Brandstiftung
Mitten in der Nacht stand plötzlich ein Imbiss auf der Hohe Straße in Duisburg in Flammen. Ein Zeuge alarmierte die Feuerwehr. Zwei Personen zogen sich Verletzungen zu. Warum das Lokal in Flammen aufging, untersucht jetzt die Polizei. Der Imbissbetrieb hatte bis zum 31. August Betriebsferien.
Marketing-Chef Uwe Gerste über das Image der Stadt Duisburg
Stadt-Werbung
Das Image der Stadt Duisburg gehört nach wie vor nicht zu den besten aller Ruhrgebietsstädte. Der Chef der Duisburger Marketing Gesellschaft Uwe Gerste spricht im Interview über die städtischen Werbe-Potenziale und die städtischen Internetauftritte sowie über den Sinn von Image-Kampagnen.
Betreten des Duisburger Waldes auf eigene Gefahr erlaubt
Sturmschäden
Am Montag hat die Landesforstbehörde die Sperrung der ausgebauten, breiten Wege der Waldkomplexe in Duisburg Mitte und Süd wieder freigegeben. Davon abgesehen gilt aber immer noch strengstes Betretungsverbot. Dicke, abgebrochene Äste hängen in den Baumkronen und können jederzeit herunterfallen.
Rheinhausens Politiker laufen Sturm gegen Gefahrstofflager
Umwelt
Die Bezirksvertretung im Westen der Stadt will sich geschlossen gegen das Projekt eines Hürther Chemielogistikers auf Logport 1 bei Hochemmerich und Friemersheim aussprechen. Der gemeinsame Antrag ist bereits gestellt. Die SPD macht Druck gegen Schrottimmobilie in Rumeln-Kaldenhausen.
Platz für andere Kunst-Aspekte im Innenhafen
Museum Küppersmühle
Das Museum Küppersmühle hat unter anderem Werke von Anselm Kiefer für Ausstellungen ausgeliehen und Räume neu ausgestattet. Über den Erweiterungsbau will Museumschef Walter Smerling in zwei Monaten sprechen.
Umfrage
Es stinkt, es ist dreckig und oben am Gleis tropft es kontinuierlich. Nicht nur Reisende nehmen die Bahnhöfe an Rhein und Ruhr als einige der schlechtesten Bahnhöfe Deutschlands wahr. Wie zufrieden oder wie unzufrieden sind Sie mit dem Duisburger Hauptbahnhof?

Es stinkt, es ist dreckig und oben am Gleis tropft es kontinuierlich. Nicht nur Reisende nehmen die Bahnhöfe an Rhein und Ruhr als einige der schlechtesten Bahnhöfe Deutschlands wahr. Wie zufrieden oder wie unzufrieden sind Sie mit dem Duisburger Hauptbahnhof?

 
Fotos und Videos
MSV gegen SGS Essen
Bildgalerie
Frauenfußball